Das Projekt „LaubCycle“ will ein Konzept für die Nutzung regionaler Brennstoffe zur Energiegewinnung in Biomassefeuerungen sowie von Nährstoffen auf Böden erarbeiten.

Mit dem „LaubCycle“-Ansatz können Kommunen den Stoffstrom Laub potenziell in einem geschlossenen Kreislauf führen. Foto: DBFZ

Das deutsche Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT forscht an einer alternativen Verwertung von Laub, um einen neuen nachhaltigen Stoff- und Energiekreislauf zu etablieren. Die Forschenden setzen dabei auf die guten Verbrennungseigenschaften des biogenen Reststoffs. Eine Herausforderung sei jedoch die inhomogene Zusammensetzung: Neben Blättern befinden sich auch Erdanhaftungen, Steine oder Sand in den gesammelten Laubfraktionen, woraus ein erheblicher Ascheanteil resultiere, so das Fraunhofer UMSICHT in einer Aussendung.

Auch unterschiedliche Feuchtegehalte und ein saisonal stark abweichendes Aufkommen spielten eine Rolle. Um konstant einen kosteneffizienten und nachhaltigen Brennstoff zu erhalten, werden daher entsprechende Aufbereitungs- und Lagerungsverfahren untersucht. Damit könne künftig einerseits auf Basis des neuen Brennstoffs lokal klimaneutrale Energie gewonnen werden, andererseits eigneten sich die in den Aschen enthaltenen Nährstoffe potenziell als Dünger in Komposten, heißt es. (cst)

LaubCycle 

Fraunhofer UMSICHT 

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