Unternehmensmeldung

Mit dem natürlichen Baustoff Lehm lassen sich intelligente nachhaltige Gebäude errichten, die dem Grundsatz der Kreislaufwirtschaft entsprechen.

Lehmbau
Im Holzbau dienen Lehmplatten für den Innenausbau unter anderem der Feuchtigkeitsregulierung. Foto: Magdalena Türtscher

Historisch als loses Rohmaterial verarbeitet, kommt er heute zunehmend in Form von vorgefertigten Lehmplatten zum Einsatz, die sich besonders leicht verarbeiten lassen. Dank hochwertiger bauphysikalischer Eigenschaften – wie beispielsweise der Regulierung der Raumluftfeuchte und hohem Schallschutz – gilt Lehm als hochwertiges Pendant zu etablierten Massiv- und Leichtbauweisen.

Lehm und Mauerziegel gehören zu den ältesten Baustoffen der Welt und erfreuen sich auch heutzutage hoher Beliebtheit. Denn: Mit natürlichen und nachwachsenden Rohstoffen lässt sich besonders ressourcenschonend und wohngesund bauen.

Lehm kann dabei sowohl natürliche Ziegel- als auch Holzhäuser bauphysikalisch sinnvoll ergänzen und ökologisch abrunden. Vorgefertigte DIN-geprüfte Lehmplatten für den Trockenbau erfüllen hohe Anforderungen an dauerhafte Beständigkeit sowie an Rückbau- und Recyclingmöglichkeiten. So können reine Lehmbaustoffe auch noch nach Jahrhunderten ohne Qualitätsverlust zurückgebaut, erneut aufbereitet, weiter verbaut oder der Natur zurückgeführt werden. „Wer heute baut, denkt – deutlich häufiger als früher – schon an morgen und mögliche Konsequenzen für die nächste Generation. Umso wichtiger ist es, Gebäude ökologisch und im Sinne der Kreislaufwirtschaft zu planen und zu bauen“, erklärt Thomas Bader, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Leipfinger-Bader, zu der auch Lehmorange gehört.

Außen Ziegel, innen Lehm
Sofern die Gebäudehülle als monolithische Bauweise mit Ziegeln errichtet wurde, ergibt sich in Verbindung mit Lehm eine natürliche Baustoffkombination, mit der sich der Innen- und Dachausbau nachhaltig realisieren lässt. Moderne Lehmplatten für den Innenausbau zeichnen sich neben ihren raumklimaregulierenden Eigenschaften auch durch ihre guten Schalldämmwerte aus. So lassen sich schlanke Trennwände errichten, die für eine angenehme Raumakustik sorgen. Ebenso wie Mauerziegel sind Lehmplatten zudem frei von Schadstoffen und nicht brennbar. Insbesondere beim Dachausbau punkten Lehmplatten hinsichtlich des sommerlichen Wärmeschutzes. Aufgrund ihrer thermischen Trägheit leiten sie die am Tag von außen auf die Gebäudehülle auftreffende Wärme verzögert in den Innenraum weiter, so dass dieser sich tagsüber langsamer erwärmt.

Holzbau ohne Feuchtigkeit
Auch bei der Verwendung im Holzrahmenbau überzeugen Lehmplatten mit ihren natürlichen Vorteilen: Sie sind von Natur aus – und damit bereits beim Einbau – besonders trocken. Zudem regulieren sie zuverlässig die Luftfeuchtigkeit im Gebäude, indem sie überschüssige Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen, speichern und bei Bedarf wieder an den Raum abgeben. Damit sorgen sie nicht nur für ein angenehmes, gesundes Raumklima und vermeiden Schimmelbildung, sondern schützen auch das Holz selbst vor Feuchtigkeitsschäden. Dasselbe gilt für hochwertige Lehmputze, die bei Lehmorange als klassische naturbraune Lehmputze und als Lehmedelputze in verschiedenen Farben erhältlich sind.

Über Jahrtausende hinweg hat sich Lehm als etablierter Wandbaustoff bewährt. In Kombination mit weiteren natürlichen Baustoffen lassen sich auf diese Weise Gebäude errichten, die sich über den gesamten Lebenszyklus als nachhaltig erweisen und ein hohes Maß an Wohngesundheit bieten.

Weitere Informationen erhalten Interessierte unter www.lehmorange.de.

Hinweis: Die Meldung wurde von dem genannten Unternehmen verfasst. Das energie:bau Magazin übernimmt für die Richtigkeit und Aktualität der Inhalte keine Haftung.

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