Unternehmensmeldung

Der Klima- und Energiefonds investiert 1 Mio. Euro, um die Markteinführung nachhaltiger Mobilitätslösungen zu beschleunigen.

Die Markteinführung nachhaltiger Mobilitätslösungen soll beschleunigt werden. / Foto: pixabay/Andrzej Rembowski

Das Ziel, im Jahr 2040 Klimaneutralität zu erreichen, macht einen Wandel im Verkehrssektor notwendig. Dabei stehen öffentlicher Verkehr, Rad- und Fußverkehr, aber auch E-Mobilität im Fokus. Um die Veränderung voranzutreiben, unterstützt der Klima- und Energiefonds mit dem Programm „Nachhaltige Mobilität in der Praxis“ erneut den Abbau von Hürden bei der Markteinführung nachhaltiger Mobilitätslösungen, sowie die Vermeidung und Verlagerung von Verkehr und die Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung. Zur Verfügung stehen eine Million Euro, dotiert aus den Mitteln des Bundesministeriums für Klimaschutz (BMK).

Zwei Schwerpunkte wurden in der Ausschreibung definiert

Die diesjährige Ausschreibung hat die beiden Schwerpunkte „E-Mobilität in der Praxis“ und „Durch Transformation Verkehr vermeiden und verlagern“. Während bei Ersterem bestehende Technologien im Bereich E-Fahrzeuge und E-Ladeinfrastruktur zeitnah in den Markt überführt werden sollen, liegt der Fokus des zweiten Schwerpunkts auf der Erprobung von vielversprechenden Mobilitätslösungen in der Praxis.

Gewessler: Österreich bei klimafreundlicher Mobilität als Vorreiter positionieren

Klimaschutzministerin Leonore Gewessler: „Klimafreundliche Mobilität ist die Zukunft. Die Menschen wollen umsteigen und zu einer nachhaltigen Mobilität beitragen. Um diesen Weg weiter zu verfolgen, müssen wir alternative Mobilitätsformen attraktivieren und auch das Bewusstsein für sauberen Verkehr steigern. So bieten wir zukünftigen Generationen ein Leben in einer intakten Umwelt, schaffen langfristig Arbeitsplätze und positionieren Österreich als Vorreiter in Sachen klimafreundlicher Mobilität.“

 

Klima- und Energiefonds-Geschäftsführer Ingmar Höbarth: „Immer noch verursacht der Kfz-Verkehr den größten Anteil an Emissionen im Mobilitätssektor. Die Reduktion von Lkw und Pkw sowie der Umstieg auf E-Mobilität sind daher zur Erreichung der Klimaziele zwingend notwendig. Mit dem Programm ‚Nachhaltige Mobilität in der Praxis‘ setzen wir dort an und unterstützen innovative und klimaschonende Projekte mit einer Million Euro.“

Programm „Nachhaltige Mobilität in der Praxis

“Das Programm „Nachhaltige Mobilität in der Praxis“ ist ein Treiber und Wegbereiter für eine Verbreitung der Elektromobilität und weiterer nachhaltiger Mobilitätsformen in Österreich. Es trägt außerdem zur Umsetzung des „Mobilitätsmasterplan 2030 für Österreich“ bei. Gelingen soll dies vorrangig durch den Abbau betriebswirtschaftlicher, technischer und rechtlicher Barrieren und Hürden. Hierbei werden die Mobilitätsformen nicht isoliert, sondern im Verbund betrachtet, um ein möglichst attraktives Angebot für den Umstieg von fossil betriebenen Mobilitätsformen zu ermöglichen. Zusätzlich werden Projekte unterstützt, die das Bewusstsein und die Akzeptanz in Bezug auf die Mobilitätswende in der Bevölkerung steigern. Das Programm setzt 2022 auf Projekte aus den zwei Schwerpunkten:

  • E-Mobilität in der Praxis
  • Durch Transformation Verkehr vermeiden und verlagern

Die Ausschreibung ist bis 05.10.2022 um 12:00 Uhr geöffnet. Die Einreichung ist über einen Online-Antrag auf der Website der Abwicklungsstelle (www.umweltfoerderung.at) hochzuladen. Es steht ein Gesamtbudget von 1 Mio. Euro zur Verfügung. Link zum Förderprogramm: https://www.klimafonds.gv.at/call/nachhaltige-mobilitaet-in-der-praxis/

(jst)

Hinweis: Die Meldung wurde von dem genannten Unternehmen verfasst. Das energie:bau Magazin übernimmt für die Richtigkeit und Aktualität der Inhalte keine Haftung.

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