Eine aktuelle Studie kommt zu dem Schluss, dass in der EU hergestellte Silicium-Photovoltaikmodule 40 Prozent weniger CO2 erzeugen als Module chinesischer Produktion.

Der Studie liegen laut Fraunhofer ISE neue Produktionsdaten zugrunde, die am Institut in Zusammenarbeit mit der Industrie erhoben wurden. Foto: © Fraunhofer ISE

Mithilfe einer Lebenszyklusanalyse verglich das Forschungsteam des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE die CO2-Fußabdrücke sechs monokristalliner Solarmodule deutscher, europäischer und chinesischer Herstellung. Mit 50 bis 63 Prozent ist der Anteil am Energiebedarf bei der Herstellung der einflussreichste Faktor auf den CO2-Fußabdruck - für ein PV-Modul aus China machen die CO2-Emissionen, die beim Transport in die EU entstehen, nur etwa 3 Prozent der Gesamtemissionen aus.

Rahmenlose Glas-Glas-Module verursachen, unabhängig von ihrem Herstellungsort, bei der Erzeugung zusätzlich 7,5 bis 12,5 Prozent weniger CO2 als Glas-Folie-Module. Der Grund: Glas-Glas Module benötigen keinen Aluminiumrahmen, dessen Herstellung sehr energieintensiv ist. Insgesamt ergeben sich CO2-Emissionen für Glas-Folie-Module (Glas-Glas-Module) von 810 (750) in China, 580 (520) in Deutschland und 480 (420) Kilogramm CO2-Äquivalent pro Kilowatt Peak in der EU. (cst)

Fraunhofer ISE 

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