Im deutschen Boxberg, Oberlausitz, ist ein Rotationskinetischer Speicher (RKS) in Erstbetrieb gegangen, der über ein großes Speichervermögens verfügt und sich gleichzeitig für den dezentralen Einsatz in Windparks eignet.

Um die Stromversorgung auch bei Dunkelflaute zu sichern, muss Energie gespeichert werden und bei Bedarf schnell zur Verfügung stehen. Foto: © Stiftungsprofessur für Baumaschinen

„Ziel war es, einen langlebigen, dynamischen und hocheffizienten Energiespeicher zu entwickeln, der direkt neben einem Windrad, also dort wo der Strom erzeugt und mit geringen Verlusten übertragen wird, errichtet werden kann“, so Thomas Breitenbach von der projektleitenden Stiftungsprofessur für Baumaschinen der TU Dresden. Die Entwicklung der WissenschaftlerInnen hat eine fünf Mal höhere Kapazität als das bislang größte RKS-System in Verbindung mit erneuerbarer Energiegewinnung aus Windkraft.

Bislang gebe es in Windparks keine Möglichkeit, die anfallenden Energiemengen zu speichern - die am Markt verfügbaren, kleineren RKS würden dort aus wirtschaftlichen Gründen nicht genutzt, weil sie in großer Anzahl miteinander kombiniert werden müssten, informiert die TU Dresden. Mit dem Demonstrator sei nun ein bedeutender Schritt dieser Technologie in Richtung Marktreife erfolgt, heißt es. (cst)

TU Dresden 

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