In der kalifornischen Stadt Oxnar wurde statt eines geplanten Gaskraftwerks ein Energiespeicher aus 142 Tesla-Megapacks errichtet.

Die Megapacks werden vormontiert in einem geschlossenen Gehäuse geliefert und können schnell montiert werden. Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Tesla, Inc.

Um den durch Klimaanlagen hohen Energiebedarf im heißen Sommer decken zu können, sollte ein neues Gaskraftwerk in der 200.000 EinwohnerInnen-Stadt errichtet werden, berichtet das Magazin „Trends der Zukunft“. Nach Protesten der Bevölkerung gegen das fossile Kraftwerk entschloss man sich, stattdessen einen Energiespeicher aus 142 Tesla-Megapacks zu installieren.

Die Lithium-Ionen-Batterien beziehen immer dann Strom, wenn dieser in großen Mengen zur Verfügung steht und eigentlich nicht benötigt wird, heißt es weiter. Umgekehrt gibt der Speicher Energie ab, wenn die Nachfrage das aktuelle Angebot übersteigt: „Auf diese Weise kann die Netzstabilität auch ohne neues Kraftwerk gesichert werden.“ Der Stromspeicher glätte Nachfragespitzen, wodurch auch die Preise tendenziell niedrig blieben. Ein vollständig aufgeladener Enerigiespeicher kann die Stadt Oxnar laut „Trends der Zukunft“ im Extremfall für rund vier Stunden mit Strom versorgen. (cst)

Bericht „Trends der Zukunft“ 

Kommentare  

#2 Georg Benke 2021-07-19 13:45
Wenn ich jetzt nict weiß, wieviel kWh in einem Tesla-Megapacks gespiechert werden kann, find eich das auch nicht in diesem Artikel. Und gerade dieser Wert wäre von Interesse, um zu wissen, ob das jetzt eine relevante Leistung ist.
#1 Martin 2021-07-18 12:48
Noch lässiger wäre es, wenn dazu ausgeschlachtet e Auto-Akkus verwendet worden wären.

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