Im Rahmen eines deutschen Forschungsprojekts sollen Hochenergie-Lithium-Ionen-Zellen mit neuem Material und Elektrodendesign entwickelt werden.

Die technische, ökonomische und ökologische Bedeutung von Lithium-Ionen-Batterien steigt mit der wachsenden Bedeutung der Elektromobilität. Foto: pixabay.com

Das Forschungsprojekt „PerForManZ“ des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg ZSW will gemeinsam mit vier Industrieunternehmen einerseits den Einsatz kritischer Rohstoffe wie Kupfer, Kobalt, Nickel und Naturgraphit signifikant reduzieren, andererseits sollen die eingesetzten Rohstoffe künftig effizienter genutzt werden. Durch die Kombination neuer Konzepte bei den Speichermaterialen, den eingesetzten Komponenten und dem Zellaufbau soll außerdem die Energiedichte gesteigert werden.

Es ist geplant, alle erarbeiteten Verbesserungen in industrienahe Herstellprozesse umzusetzen, um im Pilotmaßstab leistungsfähige und sichere Batterien bauen zu können, so das ZSW. Hierzu müssen die Prozessanforderungen an die neuartigen Stromableiter beim Mischen, Beschichten, Trocknen und Kalandrieren untersucht und verstanden werden. Projektziel sei, bis Ende November 2024 hochleistungsfähige leichte Elektroden in einem industrierelevanten Rolle-zu-Rolle-Prozess herzustellen und in Demonstratoren am ZSW zu verifizieren. (cst)

Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg ZSW 

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