Als kleines Gusto-Häppchen sollen pro neuem Holz-Kessel 500 Euro Förderung ausbezahlt werden. Allerdings mit gedeckelten drei Mio. Euro Gesamtsumme.
Viel Andrang bei der Präsentation der neuen Pelletheizung von KWB.
„Ich halte die Aktion der Ölwirtschaft für falsch“ erhitzte sich kurzzeitig Umweltminister Berlakovich bei der heutigen Präsentation der Förderschwerpunkte 2011 (pro neuem Ölheizkessel spendet die Mineralölwirtschaft 2.000 Euro). Nun hat man sich seitens der Regierung eine Gegenmaßnahme einfallen lassen: Für den „Austausch von fossilen Heizsystemen durch Erneuerbare Energie“ werden im neuen Budget 2011 drei Millionen Euro bereitgestellt. Konkret: Jeder Umsteiger lukriert 500 Euro, was natürlich nur ein sehr kleiner Teil im Vergleich von Anschaffungs- und Installationskosten darstellt. Dennoch könnte dies bei manchen Unentschlossenen die Waagschale zugunsten der Hölzernen beeinflussen. Pellets- und Hachschnitzelheizungen sind betroffen, die Scheitholzfraktion bleibt unberücksichtig.
Da es nur 6.000 Kessel betrifft, was ungefähr einem Drittel des Marktvolumens ausmachen dürfte, wird die Förderaktion relativ schnell ausverkauft sein. Weitere Auskünfte erhalten Professionisten und Private beim Biomasse-Verband und beim Klimafonds.
Noch völlig unklar sind die genaueren Modalitäten für die Ausschöpfung des 35-Millionen-Euro-Topfes für die Photovoltaik. Die Klien-Geschäftsführer hüllten sich in Schweigen und ließen nur verlauten, dass sich jedenfalls  die Förderung pro Anlage im Vergleich zum Vorjahr verringern wird.
Anmerkung: Bei den 35 Millionen Euro handelt es sich um die Bundes-Investititonsförderung. Daneben bestehen noch Landesfördermodelle als Zuschüsse und die (völlig überbuchte) Tarifförderung.
Man kann davon ausgehen, dass die Anschaffung einer PV-Anlage nur mehr bis zu ca. 25 % gefördert werden dürfte.

Mehr Infos unter:
Klima- und Energiefonds
Biomasse-Verband

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