Im Jahr 2021 ist die deutsche Energiespeicherbranche im Vergleich zum Vorjahr trotz Pandemie und steigenden Kosten um 25 Prozent gewachsen, meldet der Bundesverband Energiespeicher BVES.

Energiespeicher seien ein essenzieller Teil des neuen, auf erneuerbaren Energie basierten Energiesystems, so der BVES. Foto: pixabay.com

8,9 Milliarden Euro Umsatz und rund 17.000 Beschäftigte habe die Branche im vergangenen Jahr verzeichnet, so der BVES. Neben dem Wunsch nach Beteiligung an der Energiewende und mehr Nachhaltigkeit seien die Elektromobilität, die steigenden Energiepreise und der Wunsch nach Unabhängigkeit und Steigerung der Versorgungssicherheit als Treiber der Märkte eingestiegen.

Die größte Umsatzentwicklung innerhalb der Speicherbranche zeige sich laut BVES im Segment Haushalte. Mit über 4 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2021, was einem Wachstum von 28 % entspricht, sei es das größte Marktsegment der Branche. Im April 2022 erreiche die Anzahl der installierten Heimspeichersysteme die Zahl von 500.000: Mit einer installierten Leistung von über 2,5 GW entspreche das der Leistung von fast zwei Atomkraftwerken. (cst)

Bundesverband Energiespeicher BVES 

BVES Brachenanalyse 2022

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