Bereits zum fünften Mal haben Forschende des deutschen Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE die Gestehungskosten für Strom aus erneuerbaren Energien untersucht.

Im direkten Vergleich haben die erneuerbaren Energien die Nase vorn. Foto: © Fraunhofer ISE

Im Rahmen der Studie wurden die aktuellen Kosten analysiert und die weitere Entwicklung auf Basis von technologiespezifischen Lernraten und Marktszenarien bis zum Jahr 2040 prognostiziert. Windkraftwerke und Solarkraftwerke in Deutschland besäßen aktuell deutlich geringere Stromgestehungskosten als konventionelle Kraftwerke, informiert das Fraunhofer ISE in einer Aussendung. Durch die steigenden Kosten für CO2-Zertifikate sei selbst der Betrieb von bestehenden konventionellen Anlagen, betrieben mit Kohle und Gas, in den kommenden Jahren immer weniger wettbewerbsfähig, heißt es weiter.

Die verschärften Anstrengungen zum Klimaschutz führten einerseits zu einer Steigerung der Kosten für den Betrieb von konventionellen Kraftwerken, andererseits seien insbesondere die Stromgestehungskosten von PV-Kraftwerken weiter gefallen. Durch weitere technologische Fortschritte würden PV-Anlagen und Windenergieanlagen an windreichen Standorten bis zum Jahr 2040 die durchschnittlichen Stromgestehungskosten aller fossilen Kraftwerke deutlich unterbieten, so das Fraunhofer ISE. (cst)

Studie Stromgestehungskosten Erneuerbare Energien

Fraunhofer ISE

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