Im modularen Forschungs- und Innovationsgebäude NEST im Schweizer Dübendorf wurde mit „HiLo“ das mittlerweile achte temporäre Forschungsmodul in Betrieb genommen.

Die Leichtbau-Deckenkonstruktion von HiLo spart im Vergleich zu herkömmlichen Betondecken mehr als 70 % an Material ein. Foto: Roman Keller

HiLo steht für „High Performance – Low Emissions“: Mit der Unit soll erprobt werden, wie das Bauen und der Betrieb von Gebäuden möglichst energie- und ressourcenschonend gestaltet werden kann – bei gleichzeitig attraktiver Architektur und hohem Komfort. Das zweistöckige Gebäudemodul mit dem markanten doppelt gekrümmten Betondach wurde von den alten Kathedralenbaumeistern und ihren selbstragenden Strukturen inspiriert, gebaut wurde es mit modernsten Design- und Fabrikationsmethoden, un mit möglichst wenig Material auszukommen.

Im Einsatz ist außerdem eine adaptive Solarfassade, bestehend aus 30 Photovoltaik-Modulen, die sich nach der Sonne ausrichten können. Die flexiblen Module lassen sich zusätzlich dafür nutzen, den Sonneneinfall in den Raum zu steuern, um passiv zu heizen oder den Kühlungsbedarf zu senken. Während des Betriebs wird das Zusammenspiel der einzelnen Technologien von den Forschenden mittels „Machine Learning“ ständig optimiert, um komfortable Innenraumbedingungen mit möglichst wenig Energie und Emissionen erzielen zu können. (cst)

Schweizerische Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt Empa 

NEST 

Video zu HiLo 

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