Der internationale Projekt-Cluster „PV-Süd“ untersucht den Einsatz von Photovolatik-Überdachungen für die Autobahn.

Derzeit ist Photovoltaik im Straßenraum oft auf die Energieversorgung naher Verbraucher, wie etwa Rastplätzen und Tunnelbeleuchtungen, fokussiert. Foto: pixabay.com

Zwei Forschungsfragen stehen im Zentrum des Projekts: Einerseits wird untersucht, ob eine PV-Überdachung der Fahrbahn neben der Energiegewinnung Mehrwert für den Straßenerhalter bietet, wie etwa die Schonung der Fahrbahndecken oder Lärmschutz. Andererseits wird der Frage nachgegangen, ob die solare Nutzung des Straßenraums praxistauglich und in das bestehende Erhaltungsmanagement integrierbar ist, etwa in Bezug auf Wartung oder Schneeräumung.

Im ersten Teil des Projekts wird ein Entwurf für einen Prototypen einer PV-Straßenüberdachung mit entsprechendem Photovolatik-Konzept und einer passenden Tragkonstruktion ausgearbeitet, informiert das Austrian Institue of Technology AIT, das den Projektcluster leitet, in einer Aussendung. Dieser Prototyp wird dann im zweiten Teil des Projekts als Demonstrator erstellt, mit Messtechnik ausgerüstet und ein Jahr lang im Betrieb wissenschaftlich begleitet werden. (cst)

Austrian Institue of Technology AIT

PV SÜD 

Kommentare  

#3 Albert Mairhofer 2021-02-04 22:03
ja, ausgedacht habe ich es und natürlich auch mit PV-Dach und Einschienen-Hän gebahn-System + Elektrifizierun g des Verkehrs. Unter www.tirol-adria.com ist es beschrieben, aber Südtirol sagt: "Das gibt es noch nirgendwo auf der Welt....."
#2 stweber 2021-01-14 16:43
gibt's doch alles schon ... wieder das fahrrad neu erfinden
#1 energierebell 2020-08-20 00:36
noch dazu haben wir unendlich viele Lärmschutzwände , die noch immer Solarbrachen sidn

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