Im Forschungsvorhaben ERS.T-NRW arbeiten Forschende der Bergischen Universität Wuppertal in Deutschland gemeinsam mit Industriepartnern am kabellosen Laden während der Fahrt.

Die Vision: Wer mit dem E-Auto auf bestimmten Straßen unterwegs ist, soll künftig automatisch Strom „tanken“, ohne anhalten oder selbst aktiv werden zu müssen. Foto: Pixabay

Eine spezielle, unter anderem im Straßenbelag verbaute Technologie, über die Energie an das Fahrzeug übertragen wird, soll das kabellose Laden möglich machen. Ziel des Projekts ist es, diese Technologie so zu entwickeln, dass sie zuverlässig funktioniert, einfach in Infrastrukturen integrierbar ist und einen echten Beitrag zur Verkehrswende leistet. Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist der Bau einer bis zu 400 Meter langen Teststrecke in Aldenhoven - hier sollen speziell ausgerüstete Fahrzeuge das kabellose Laden unter realen Bedingungen erproben.

Insbesondere geht es dabei um die Testung sowohl der Komponenten für die reine Energieübertragung, wie Spulen und Leistungselektronik, als auch des passenden Kommunikationssystems, das einen sicheren und störungsfreien Datenaustausch zwischen Fahrzeug und Ladeinfrastruktur vor, während und nach jedem Ladevorgang ermöglicht. Die neue Technologie soll dann nicht nur für Neuwagen, sondern auch für bestehende Elektrofahrzeuge nachrüstbar sein. Das Projekt läuft über drei Jahre, neben Technik und Testbetrieb spielt auch der Wissenstransfer eine große Rolle: Die Ergebnisse sollen nach Projektende in Normungsgremien eingebracht werden. (cst)

Bergische Universität Wuppertal 

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