In Deutschland wurde ein 18-Tonnen-LKW für den Straßenverkehr zugelassen, der mit einer 3,5 Kilowatt Peak PV-Anlage ausgestattet ist, die bis zu 10 Prozent des LKW-Energiebedarfs decken kann.

Die integrierten Solarmodule nutzen das gesamte Dach des Fahrzeugs aus, eingespeist wird in eine 800 Volt Traktionsbatterie. Foto: © Fraunhofer ISE

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat gemeinsam mit Partnern im Rahmen des Projekts „Lade-PV“ die Solarmodule und die Leistungselektronik für eine Integration in Nutzfahrzeuge entwickelt: Um die Stromerträge hoch, den Material- und Verkabelungsaufwand gleichzeitig niedrig zu halten, sind die Solarmodule im Dach des Fahrzeugs in Serie verschaltet. Um das Risiko im Fall eines Unfalls niedrig zu halten, wurde außerdem eine Trennungsvorrichtung entwickelt, die in der Anschlussdose jedes PV-Moduls sitzt und in der Lage ist, die Stromverbindung im Falle eines Unfalls innerhalb von Millisekunden dezentral zu trennen. Im gesamten System liegen dann nur noch ungefährliche Kleinschutzspannungen vor.

Der LKW mit Photovoltaiksystem ist ab sofort ein Jahr lang täglich im Freiburger Umland im Einsatz. Während dieser Zeit wird das Fahrzeug regelmäßig geprüft, um die Stromertragsprognose zu validieren und die Komponenten unter Realbedingungen zu überwachen, so das Frauhofer ISE. (cst)

Fraunhofer ISE 

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