Kommentar von Timo Leukefeld

KOMMENTAR – Der Klimaschutz verändert Perspektiven: Jede Immobilie, die weiter CO2 ausstößt, wird unwirtschaftlich und auch als Verkaufsobjekt unattraktiv.

Man muss ja nicht gleich die Umwelt-Arena bei Zürich bauen, um gute Anlage-Möglichkeiten zu finden. Foto: Herbert Starmühler

Wenn bei Banken das Geld verfällt, es bei Mietern hingegen immer knapper wird, für Vermieter deshalb die Mietrendite sinkt und Energieversorger wegen der Effizienzsteigerung bei regenerativen Energiequellen ihre Produkte immer billiger verkaufen müssen, dann ist es Zeit, umzudenken. Gepaart mit der Tatsache, dass der Solarstrom kurz davorsteht, die billigste Energiequelle zu werden, machen die Entwicklungen am Energie-, Investment- und Immobilienmarkt eines unmissverständlich klar: Investoren, Wohnungsbaugesellschaften, Banken und Energieversorger müssen sich auf disruptive Veränderungen einstellen, wenn sie weiter erfolgreich im Geschäft bleiben wollen. Denn die heutigen Aktiva werden zu künftigen Passiva. Was jetzt im guten Glauben einer gewinnbringenden Investition oder soliden Altersabsicherung herkömmlich gebaut und/oder vermietet wird, entpuppt sich mittelfristig als gestrandetes Anlagevermögen.

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Timo Leukefeld

Timo Leukefeld

Prof. Dipl.-Ing. Timo Leukefeld erforscht und baut energieautarke Häuser. Er lehrt an der Uni Freistadt und lebt „Im Energieautarken Haus“.

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