Die Wiener Klinik Flordisdorf wird künftig mithilfe der Abwärme des nahe gelegenen Rechenzentrums der Firma InterXion beheizt.

Die Anlage entzieht dem rund 26 °C warmen Kühlwasser die Wärmeenergie und nutzt diese, um die Klinik Floridsdorf mit bis zu 82 °C zu heizen. Foto: Wien Energie/Harald Ströbel

50 bis 70 Prozent des Wärmebedarfs der Klinik sollen in Zukunft durch die Abwärme des größten Rechenzentrum-Campus Österreichs gedeckt werden. Dafür errichtet Wien Energie eine Wärmepumpenanlage, die an der Kühlanlage des Rechenzentrums angeschlossen wird, informiert eine Aussendung. Die Anlage „recycelt“ überschüssige Wärme aus den Serverräumen und wandelt sie in Fernwärme für die Klinik um. Das abgekühlte Kühlwasser fließt zurück zum Rechenzentrum, wo es wieder zur Kühlung eingesetzt wird.

Durch dieses System sollen jährlich bis zu 4.000 Tonnen CO2 eingespart werden – Ziel sei, bis zum Jahr 2040 die Wiener Fernwärme vollständig klimaneutral zu produzieren, heißt es. Bereits seit Herbst 2021 wird an der Planung und Umsetzung des Floridsdorfer Abwärme-Projekts in gearbeitet, Mitte 2023 soll die Anlage in Betrieb gehen. (cst)

Wien Energie 

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