Die Zieglergasse im 7. Bezirk soll die erste klimaangepasste Straße der österreichischen Hauptstadt werden und damit die Lebensqualität auch an heißen Tagen erhöhen.

Bis Ende des Jahrhunderts werden 50 bis 55 extremen Hitzetage pro Jahr prognostiziert. Foto: ZOOMVP.AT

Gezielte Umbaumaßnahmen sollen im dicht bebauten Stadtbezirk Neubau Hitzetage künftig erträglich machen. Entlang von gut einem Kilometer werden 24 Bäume für Beschattung sorgen, Wasserentnahmestellen bieten zusätzlich Erfrischung. Mithilfe von Kühlbögen, die ab 27 Grad automatisch aktiviert werden, können außerdem bestimmte Straßenabschnitte effektiv um mehrere Grad gekühlt werden. „Insgesamt sorgen vier Kühlbögen, fünf Pergolen mit Sitzelementen, 32 Einzelsessel, fünf Hydrantenaufsätze und 24 Bäume für eine hohe Aufenthaltsqualität an heißen Sommertagen in der Stadt“, so Thomas Keller, Dienststellenleiter der MA 28 – Straßenverwaltung und Straßenbau.

An vier Stellen entlang der Gasse werden darüber hinaus „platzartige Flächen mit vorgezogenen Gehsteigen und neuer heller Pflasterung geschaffen, die das Sonnenlicht reflektiert“, berichtet „wien.orf.at“ online. Dem Pilotprojekt „Kühle Meile Zieglergasse“ werden 48 Parkplätze geopfert, gleichzeitig entstehen 50 neue Abstellplätze für Fahrräder, heißt es weiter. Die Gesamtkosten für die Neuadaptierung der Zieglergasse nach den notwendigen Wasserrohrarbeiten belaufen sich auf rund 2,4 Mio. Euro. 70 Prozent davon werden aus dem Zentralbudget der Stadt Wien getragen, 30 Prozent der Kosten übernimmt der Bezirk Neubau. (cst)

Bericht „wien.orf.at“ 

Stadt Wien 

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