Für die Beurteilung des Stromsystems in Europa und in der Industrie lohnt sich ein genauerer Blick, um sattelfest mitreden zu können. Denn alle Seiten verwenden verschiedene Zahlen – um Strompreissenkungen zu fordern.
„Die Stromkostenanteile am Umsatz liegen in der österreichischen Industrie im Mittel unter einem Prozent.“
Prognos-Untersuchung 2025
Ganz besonders tun das die Verbandspräsidenten der Industrie.
„Es ist Feuer am Dach! Wir müssen jetzt handeln, um eine weitere De-Industrialisierung zu verhindern. Die Energiepreise und die Versorgungssicherheit sind im Sinne der Wettbewerbsfähigkeit mitunter ein entscheidender Faktor, denn Energiepolitik ist Standortpolitik“, erklärte im Georg Knill, Präsident der österreichischen Industriellenvereinigung 2024, und ähnlich 2025.
Von Verdreifachung des Strompreises in wenigen Jahren in Deutschland oder Österreich ist die Rede, was Abwanderungstendenzen einzelner Industrien beschleunige, heißt es.
Ein genauerer Blick jedoch zeigt ein differenzierteres Bild. Diesen warf das Schweizer Beratungsunternehmen Prognos AG auf die Stromkosten, im April 2025 konnte sich die Industrie im Abschlussbericht selbst ein Bild machen. Auftraggeber war Österreichs Energie – Forschung & Innovation
Titel der Untersuchung:
Internationaler Strompreisvergleich –
Einordnung und Handlungsempfehlungen zu Stromkosten der österreichischen Industrie
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