Am Massachusetts Institute of Technology MIT ist eine neuartige kompakte Batterie entwickelt worden, die aus kostengünstigen Materialien besteht und extrem schnell geladen werden kann.

Die neuartige Batterie besteht aus drei Materialien, die günstig und in großen Mengen verfügbar sind. Foto: MIT/Rebecca Miller

Die neue Batteriearchitektur verwendet Aluminium und Schwefel als Elektrodenmaterial, dazwischen befinden sich geschmolzene Salzelektrolyten. Die Materialien sind nicht enflammbar, Experimenten zeigten, dass die Batteriezellen hunderte von Zyklen bei außergewöhnlich hohen Laderaten aushalten können, mit prognostizierten Kosten pro Zelle von etwa einem Sechstel der vergleichbarer Lithium-Ionen-Zellen.

Bei optimaler Arbeitstemperatur sind die Batteriezellen in unter einer Minute aufgeladen – hier findet sich allerdings ein Haken, der in den geschmolzenen Salzen, die als Ersatz für die gängigen Elektrolyte herhalten, begründet sei, wie futurezone.at berichtet: „Sie funktionieren bisher nur bei Temperaturen rund um 100 Grad - zu hoch für einen praktischen Einsatz.“ Sobald man hier annähernd Körpertemperatur erreicht habe, könne man Batterien herstellen, die keine besonderen Isolierungs- und Korrosionsschutzmaßnahmen erfordern. Die neue Batteriearchitektur sei ideal für kleinere und mittlere Akkus, heißt es weiter. Auch bei Ladestationen von E-Autos könnten die Batterien eingesetzt werden. (cst)

Massachusetts Institute of Technology MIT 

Bericht „futurezone.at“ 

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