Am Zentral-Standort des Montage- und Befestestigunsmaterialherstellers in Böheimkirchen wurde vor Kurzem die derzeit größte Eigenverbrauchs-Photovoltaikanlage Niederösterreichs in Betrieb genommen.

Im niederösterreichischen Böheimkirchen ist Würth seit mittlerweile fast 20 Jahren ansässig. Foto: Würth

Bereits seit April vergangenen Jahres wird in der Würth-Zentrale an einem Zubau des Zentrallagers samt Modernisierung der bestehenden Fördertechnik gearbeitet. Im Zuge des Bauprojektes wurde eine Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 730 Kilowattpeak zur umweltfreundlichen Energiegewinnung errichtet. Nach fast dreijähriger Planungsphase ist die derzeit größte Eigenverbrauchsanlage Niederösterreichs nun in Betrieb genommen worden, insgesamt hat Würth 690.000 Euro in das Projekt investiert.

Mehrjährige Messergebnisse des Viertelstundenverbrauches der gesamten Liegenschaft wurden im Vorfeld ausgewertet, um die technische Auslegung zu berechnen. Rund 80 Prozent der gesamten Tagesenergie am Standort Böheimkirchen werden ab sofort selbst produziert und damit die Jahres-Energiekosten um circa 50 Prozent reduziert, informiert Würth in einer Mitteilung. Nicht benötigte Energie wird eingespeist und an Naturkraft als „grüner Strom“ verkauft. „Durch die Photovoltaik-Anlage können wir eine CO² Belastung der Umwelt von rund 320 Tonnen pro Jahr verhindern“, so Würth Österreich Geschäftsführer Alfred Wurmbrand.

Insgesamt will Würth in den Ausbau und die Modernisierung der Unternehmenszentrale mehr als 20 Millionen Euro investieren. Das neuen Logistik-Zentrum soll im kommenden Dezember rechtzeitig zum 20-jährigen Standortjubiläum eröffnet werden. (cst)

Würth 

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