Im Rahmen der Einweihung der ersten Gigafactory in Nevada kündigte Tesla-Chef Elon Musk an, auch in Europa, China und anderen Teilen Asiens riesige Batteriefabriken bauen zu wollen.
Seit rund zwei Jahren wird an der Gigafactory in Nevada gebaut. Foto: Tesla Motors
Zu 14 Prozent ist die riesige Batteriefabrik, die Elektroauto-Hersteller Tesla unter anderem in Kooperation mit Panasonic in der Wüste Nevadas baut, mittlerweile fertiggestellt. Offiziell eröffnet wurde trotzdem schon letzte Woche – schließlich sollen bis zum Ende des Jahres „die ersten Fertigungslinien aufgebaut sein und erste Lithium-Ionen-Akkus vom Band laufen“, wie „futurezone.at“ schreibt. Der Konzern habe die Bauarbeiten beschleunigt, nachdem die Nachfrage nach dem relativ günstigen Elektro-Auto „Model 3“ unerwartet hoch gewesen sei, heißt es weiter.

Grund genug für Visionär Elon Musk, ambitionierte Zukunftspläne zu schmieden: Geht es nach ihm, werden auch Europa, China und andere Teilen Asiens ihre eigenen, gigantischen Batteriefabriken bekommen. Ab dem zweiten Werk sollen dabei auch Autos unter einem Dach mit den Batterien produziert werden, berichtet die „WirtschaftsWoche“: „Auf der einen Seite kommt Rohmaterial rein, auf der anderen Seite kommen fertige Autos raus“, wird Musk zitiert. Die Werke seien gedacht wie eine Maschine, die Maschinen baut, mindestens eine Fabrik auf jedem Kontinent mache Sinn.

Mit der komplett fertiggestellten Batteriefabrik in Nevada soll es künftig möglich werden, Akkus mit einer Gesamtkapazität von 150 Gigawattstunden zu produzieren. Durch die Großproduktion will Tesla laut „futurezone.at“ den „Preis für Lithium-Ionen-Akkus um ein Drittel reduzieren und in weiterer Folge auch den Preis für Elektroautos reduzieren.“

Bericht „futurezone.at“

Bericht „WirtschaftsWoche“

Teslas Gigafactory

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