Zwei Elektro-Transportschiffe sollen in Zukunft den Hafen von Rotterdam und das Industriegebiet Vossenberg West in Tilburg miteinander verbinden.
ie Fahrt zwischen Amsterdam und Tilburg dauert mit dem E-Frachter etwa neuen Stunden. Foto: Alexander Whiteman / The Loadster
Das Logistikunternehmen GVT plane, auf dieser Strecke pro Schiff und Fahrt bis zu 270 Containern zu transportieren, berichtet das Magazin „Trends der Zukunft“ online. Die verwendeten Elektro-Frachtschiffe, die im EU-geförderten Projekt Port-Liner entwickelt wurden, werden von GVT gemietet.

Die aufgrund ihres Design als „Tesla-Schiffe“ bezeichneten Frachter seien jeweils 100 Meter lang und 11,4 Meter breit, schreibt „futurezone.at“. Die vier pro Schiff verbauten Akkus reichten für 34 Stunden Fahrt und könnten binnen vier Stunden vollständig geladen werden: „Wenn es schneller gehen muss, können diese aber auch einfach während des Be- und Entladevorganges im Hafen getauscht werden.“

Im Zuge des Port-Liner-Projekts sollen mindestens 15 Elektro-Frachtschiffe gebaut werden, bereits die ersten sechs Frachter sollen laut „futurezone.at“ dafür sorgen, dass in den Niederlanden im Jahresdurchschnitt 23.000 LKW weniger benötigt werden. Ein kompletter Schwenk der Branche auf Elektroantrieb erscheine aber derzeit unrealistisch, heißt es weiter: „Wir können 500 Stück pro Jahr bauen, aber bei dem aktuellen Tempo würde es 50 Jahre dauern, bis die gesamte Branche auf grüne Energie umgestiegen ist“, wird Port-Liner-CEO Ton van Meergen im Bericht zitiert.

Bericht „Trends der Zukunft“

Bericht „futurezone.at“

Webseite GVT