Es handelt sich um den vorgesehenen Windpark in St. Georgen im Walde. Der Ort liegt im oberösterrreichischen Mühlviertel, im Bezirk Perg.
Geplant sind 10 Windräder vom Typ Vestas V172 mit je 7,2 MW, zusammen 72 MW. Die Windräder sind mit Rotor rund 260 m hoch. Der Strom soll über eine rund 40 km lange Erdkabelleitung zum Umspannwerk Friensdorf fließen; dort können allerdings nur 60 MW eingespeist werden.
1. Das Projekt ist wirtschaftlich nicht tragfähig. Schon nach den Angaben des Betreibers und mit voller Förderung bleibt kaum Gewinn. Mit den Zahlungen an die Gemeinden entsteht ein Verlust.
2. Es rechnet sich nur unter günstigen Annahmen, die im Verfahren nicht belegt sind: niedrige Baukosten, keine zusätzlichen Abschaltungen, Weiterbetrieb über 20 Jahre hinaus.
3. Die Kosten tragen andere: die Nachbarn durch den Wertverlust ihrer Häuser, alle Stromkunden durch die Förderung.
4. Die Bürgerinitiative fordert daher, dass der Betreiber seine Wirtschaftlichkeitsrechnung offenlegt und diese unabhängig geprüft wird, und dass der Wertverlust der Liegenschaften in der Abwägung des öffentlichen Interesses berücksichtigt wird.


