Wie können Gebäude in Zukunft vollständig ohne fossile Energie beheizt werden? Diese Frage steht am Planungsbeginn eines Forschungsprojektes, das Baukonzepte neu denkt und einen grundlegend anderen Weg einschlägt als herkömmliche. Hier einige Details aus den Einreichunterlagen zum Solarpreis von Euro-Solar 2026:
Während sich die meisten Energiekonzepte auf immer leistungsfähigere Wärmeerzeuger konzentrieren, nutzt Metzler das von der Energiewerkstatt Gebhard Keckeis entwickelte Hybrid-Solar-Heizsystem. Mit der direkten, regional verfügbaren Sonnenenergie erreicht das Gebäude eine 100-prozentige, ganzjährige, solare Wärmeversorgung.
Die tragenden Stahlbetondecken übernehmen dabei nicht nur statische Aufgaben, sondern werden zu saisonalen Wärmespeichern. Die Solarenergie wird über einen Regler erst in der Gebäudemasse verteilt, anschließend im Schotter gespeichert. Bei Energieüberschuss sogar einem Nebengebäude zur Verfügung gestellt.
Diese Baumasse-Temperierung wird über Monate erhalten und bei Sonnenschein je nach Bedarf aufs Neue mit Solarwärme nachbeladen. Damit verändert sich die Rolle des Gebäudes grundlegend vom „Nur-Energieverbraucher“ zum Energiewirt.
Solarthermie, Betonkernaktivierung, Mini-Wärmepumpe und Photovoltaik
Diese intelligente Verbindung von saisonaler Wärmespeicherung mit Solarthermie, Betonkernaktivierung, Mini-Wärmepumpe und Photovoltaik schafft ein einfaches, ressourcen-schonendes und vollständig erneuerbares Gesamt-Energiesystem.
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