Unternehmensmeldung

In Österreich müssen 1,4 Mio. Kessel mit Öl und Gas durch erneuerbare Energie ersetzt werden.

Jetzt gibt es Geld für den Umstieg auf Sonnen-Energie. Foto: Austria Solar

Damit das schneller gelingt, wurde die Förderaktion „Raus aus Öl und Gas“ um einen Solarbonus ergänzt.

„In Österreich werden jährlich 230 Millionen Liter Öl und 240 Millionen Kubikmeter Erdgas für die Warmwasserbereitung verbrannt“, betont Roger Hackstock, Geschäftsführer des Branchenverbandes Austria Solar. Das Erdgas kommt zu 80 % aus Russland, Öl wird aus Kasachstan, Irak, Aserbaidschan, Libyen und Nigeria importiert. „Wir sind bei Energie von wenigen Lieferanten abhängig, die das auch als Erpressungsmittel nutzen, wie man beim Krieg Russlands in der Ukraine sieht“, so Hackstock. Die Regierung hat daher den Turbo gezündet und die Förderaktion „raus aus Öl und Gas“ am 4. April 2022 um einen Bonus von 1.500 Euro für Solarwärmeanlagen ergänzt.

Kesseltausch mit Solar-Booster

Eine 4-köpfige Familie verbraucht rund 170 Liter Warmwasser pro Tag. Heizt sie mit Gas, braucht sie dafür 330 Kubikmeter Erdgas pro Jahr. „Allein für Warmwasser aus Erdgas geben alle Haushalte im Jahr 300 Millionen Euro aus und produzieren dazu noch 900.000 Tonnen Treibhausgase“, rechnet Hackstock vor. Diese Abhängigkeit könnte in wenigen Monaten halbiert werden, wenn die Haushalte auf Solarenergie setzen. „Eine einfache Solaranlage für Warmwasser ist in einem Tag montiert und liefert von Mai bis September komplett die Energie, auch im Winterhalbjahr reduziert sie den Gasverbrauch“, so Hackstock. Wer im Zuge des fossilen Kesseltausches eine Solarwärmeanlage installiert, erhält insgesamt 9.000 Euro Förderung. Der Verband Austria Solar hat unter www.solarwaerme.at eine schnelle Solarinstallateur-Suche eingerichtet, um den Umstieg zu erleichtern.

Infos zur Solarthermie-Förderung

Hinweis: Die Meldung wurde von dem genannten Unternehmen verfasst. Das energie:bau Magazin übernimmt für die Richtigkeit und Aktualität der Inhalte keine Haftung.

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