Unternehmensmeldung

Der Markt für Heizkessel wuchs in Österreich im Jahr 2020 kräftig.

Flamme
Brennertechnologien konzentrieren sich zunehmend auf Biomasse. Foto: sentiero/sarmühler

Der gesetzlich normierte Fahrplan zum Ausstieg aus Ölheizungen und das im Raum stehende Ablaufdatum für Gasgeräte befeuerten den Markt für Heizkessel (bis 35kW) im vergangenen Jahr signifikant. Laut aktuellem BRANCHENRADAR Heizkessel in Österreich 2021 erhöhten sich die Herstellererlöse um acht Prozent gegenüber Vorjahr auf rund 279 Millionen Euro.

Plus 6,5 % bei Gaskesseln
Entgegen den politischen Erwartungen zogen die Umsätze jedoch nicht nur bei Biomassekesseln an. Vielmehr investierten die Haushalte in die Modernisierung aller Heizkesseltypen. So erhöhte sich der Herstellerumsatz mit Gasgeräten (Brennwertgeräte, Kombithermen, Durchlauferhitzer) um 6,5 Prozent gegenüber Vorjahr auf rund 180 Millionen Euro und selbst bei Ölheizkesseln gab es nochmals ein Plus von vier Prozent gegenüber Vorjahr auf knapp 18 Millionen Euro. Man kann davon ausgehen, dass diese Ölheizkessel bis zur Abschaltpflicht im Jahr 2035 durchdienen.

 

Kessel Umsatz 2020 Grafik Branchenradar
Der Kesselmarkt ist heiß: Der „Raus aus dem Öl-Bonus“ sorgt für angenehme Wärme.

Plus 13 % bei Biomassekesseln
Am stärksten profitierten vom Aus für die Ölheizung erwartungsgemäß aber Biomassekessel (Pellets- Hackgut und Stückholz-Heizungen). Im Vergleich zu 2019 wuchsen die Herstellererlöse um nahezu dreizehn Prozent auf nunmehr 81 Millionen Euro.

Boom dauert an
In den kommenden Jahren wird sich das Wachstum wohl weiter beschleunigen, gilt es doch in den nächsten 15 Jahren hunderttausende Ölheizkessel zu tauschen. Zumindest bis 2022 geht BRANCHENRADAR.com Marktanalyse daher von einem jährlichen Umsatzplus von rund zehn Prozent aus. Parallel dazu steigen vermutlich auch die Preise. „Ein jährliche Teuerung zwischen fünf und sechs Prozent erachten wir durchaus als realistisch“, so Unternehmenssprecherin Aferdita Bogdanovic.

Hinweis: Die Meldung wurde von dem genannten Unternehmen verfasst. Das energie:bau Magazin übernimmt für die Richtigkeit und Aktualität der Inhalte keine Haftung.

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