Unternehmensmeldung

Die zweitgrößte Großsolaranlage Österreichs wurde Ende Oktober in Mürzzuschlag eröffnet.

5.054 Quadratmeter Hochleistungskollektoren ist die Großsolaranlage Mayerhoferwiese. Foto: Solid

Die vom Grazer Solar-Spezialisten SOLID Solar Energy Systems für die Stadtwerke Mürzzuschlag GmbH geplante und errichtete Anlage speist in das örtliche Fernwärmenetz ein und versorgt damit knapp 300 Wohnungen mit Wärme aus der Sonne. In den Sommermonaten wird die in Mürzzuschlag benötigte Wärme künftig zur Gänze solar erzeugt.

Das Projekt wird von den Steuerzahlern unterstützt: Vom Land Steiermark kommen 200.000 Euro, der Klima- und Energiefonds des Bundes machte 656.000 Euro locker.

Die Großsolaranlage Mayerhoferwiese in Mürzzuschlag
Mit 5.054 Quadratmeter Hochleistungskollektoren ist die Großsolaranlage Mayerhoferwiese nach der Anlage in Graz-Puchstraße die zweitgrößte Großsolaranlage Österreichs. Sie versorgt knapp 300 Wohnungen mit umweltfreundlicher Wärme, ersetzt zur Gänze die mit Erdgas betriebenen Heizkessel in den Sommermonaten und spart damit fast 1000 Tonnen CO2 pro Jahr ein. 3 Wärmespeicher mit insgesamt 180 m3 Volumen fungieren als Speicher und stellen einen solaren Wärmeanteil von ca. 10% über das gesamte Jahr gesehen sicher.

Die Anlage wurde von SOLID Solar Energy Systems geplant und errichtet und wird vom eigens gegründeten Unternehmen SolarWärme MZ GmbH betrieben, welches auch die Wärme an die Stadtwerke Mürzzuschlag verkauft. „Wir denken bereits über eine Erweiterung der Anlage um weitere 2000 m2 nach“, so Christian Holter, Geschäftsführer der SolarWärme MZ GmbH.

Die Stadtwerke Mürzzuschlag betreiben ein Fernwärmenetz mit einer Trassenlänge von 14 Kilometern. Bisher stammte die gelieferte Wärme bereits zu 70% aus regionaler Biomasse. Ziel der Stadtwerke Mürzzuschlag ist es, einen noch höheren Anteil an Erneuerbarer Energie bei gleichzeitig niedrigen Emissionen für ihre FernwärmekundInnen zu realisieren.

www.klimafonds.gv.at
www.solid.at

Hinweis: Die Meldung wurde von dem genannten Unternehmen verfasst. Das energie:bau Magazin übernimmt für die Richtigkeit und Aktualität der Inhalte keine Haftung.

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