Dank steigender Verkaufspreise wächst der österreichische Markt für Dämmstoffe im Jahr 2021 um fast 15 Prozent.

Die Preise stiegen, die Umsätze damit genauso. Quelle: Branchenradar

Das Dämmstoff-Jahr 2021 war vor allem durch steigende Preise geprägt. Einzelne Hersteller konfrontierten ihre Kunden mit bis zu vier Preiserhöhungen. Laut aktuellem BRANCHENRADAR Dämmstoffe in Österreich stieg der Durchschnittspreis gegenüber 2020 im Jahresmittel von Mineralwolle um rund sieben Prozent und von Schaumstoffen um dreizehn Prozent. Da auch die Nachfrage expandierte wuchsen die Herstellererlöse insgesamt um 14,8 Prozent gegenüber Vorjahr auf 364,7 Millionen Euro.

70 % für Dach und Fassade

Mehr als siebzig Prozent des Umsatzwachstums entfiel auf Dämmstoffe, die in den Gebäudeteilen Dach und Fassade benötigt wurden. In beiden Segmenten schoben sowohl der Neubau, als auch Bauvorhaben im Gebäudebestand die Nachfrage überdurchschnittlich stark an. Folglich erhöhte sich der Herstellerumsatz mit EPS um mehr als zwanzig Prozent und mit PUR | PIR um achtzehn Prozent gegenüber Vorjahr. Vergleichsweise flach entwickelte sich im vergangenen Jahr indessen das Geschäft mit organischen Dämmstoffen. Lediglich aufgrund von Zuwächsen in der Fassadendämmung wuchs der Umsatz um sieben Prozent gegenüber Vorjahr.

(hst)

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