Der Schutz von Ressourcen und die Verwendung von organischen, recyclingfähigen Rohstoffen gewinnen in der Baubranche immer größere Bedeutung.

Unter anderem wurde die Neigung der Dämmstoffe zum Schwelen genau untersucht. Foto: Fraunhofer WKI/Manuela Lingnau

Ein Forschendenteam unter Leitung des Fraunhofer-Instituts für Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut WKI, hat daher Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen in den sechs Arbeitsbereichen Brandschutz und Glimmverhalten, Schallschutz, Wärmeschutz, Feuchteschutz, Nachhaltigkeitsanalysen und Emissionen untersucht. Naturdämmstoffe werden neben Holz und Zellulose aus pflanzlichen Rohstoffen wie Hanf, Jute, Flachs, Stroh, Seegras, Wiesengras, Kork oder Schilf hergestellt.

Grundlegendes Ergebnis des Projektes: Naturdämmstoffe haben gesicherte Eigenschaften, Konstruktionen sind verlässlich berechenbar und können in fast allen Anwendungsgebieten eingesetzt werden. Mit natürlichen Materialien kann also kalkulierbar dauerhaft und sicher gebaut werden. Normen und baurechtliche Vorschriften können nun angepasst und der Weg freigemacht werden für mehr Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen im Bau, so die deutsche Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe FNR in einer Aussendung. (cst)

Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe FNR 

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