E-Autos werden immer ausgereifter, besser und damit auch interessanter. Einer deutschen Umfrage zufolge kommen die Stromfahrzeuge für mehr als die Hälfte der Bevölkerung in Frage. Jedoch fehlt noch eine Lösung für die Form und Verteilung der notwendigen Ladestationen.
Eine ”konventionelle” Ladestation von “Wien Energie” in Wien.
Eine ”konventionelle” Ladestation ist ein Kasten auf einem Parkplatz oder am Straßenrand. Diese Ladestationen müssen neu errichtet werden, benötigen relativ viel Platz und sind nicht schön anzusehen. Weiters wird ein Kabel benötigt, welches vom Auto zur Ladestation geht.

Eine neue Lösung dafür hat das Unternehmen Langmatz aus dem bayrischen Garmisch-Partenkirchen entwickelt: Ladestationen die so klein und kompakt sind, dass sie sich problemlos in Straßenlaternen einbauen lassen.

”Von diesen Ladestationen haben wir bisher etwas mehr als hundert Stück verkauft“, so der Geschäftsführer Andreas Hunscher in der FAZ. Diese Kosten etwa 1.200 bis 1.500 Euro pro Stück. Das Ortsbild wird dabei zwar etwas ”geschont“, jedoch wird auch hier ein Kabel benötigt, welches das Auto mit der Ladestation verbindet.

Daher denkt man bei Langmatz auch an eine Kabellose Induktion: ”Im Extremfall könnte die Ladung der Batterie sogar vom Boden aus über einige Zentimeter durch die Luft zum Auto stattfinden”, sagt Hunscher der FAZ. Jedoch werde die Entwicklung für einen massentauglichen Einsatz noch einige Jahre dauern.

Beim E-Fahrrad schon öfters realisiert und jetzt auch beim Auto: Eine Ladestation, welche das Auto nur durch Sonnenkollektoren mit Sonnenenergie speist. Dieser ”Service“ wird kostenlos am Gelände des Solaranlagenhersteller KWB in Weilburg (Deutschland) angeboten. Zurzeit sind bereits vier von geplanten zehn ”Sonnentankstellen“ in Betrieb.

Für das E-Auto gilt: Je größer die Fülle an verschiedenen Formen von Stromtankstellen ist, desto besser. Denn eines ist sicher – solange keine flächendeckende Infrastruktur gegeben ist, wird sich die E-Mobilität nicht etablieren können. Und je mehr Alternativen es gibt, umso einfacher lässt sich eine standortgerechte Form finden.

Quelle: FAZ
Bild: Wikimedia/Priwo

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