Der Ölkonzern Shell präsentierte in Wien PKW-Szenarien: Demnach könnten 50 Prozent aller zugelassenen Autos im Jahre 2030 Hybridmodelle sein und nur 10 Prozent reine Elektroautos.
Geschäftsführer von Shell-Austria, Friedrich Schalk prognostizierte die Veränderung an PKW-Neuzulassungen für die nächsten Jahrzehnte.
Wie werden wir im Jahr 2030 fahren? Der Geschäftsführer von Shell-Austria, Friedrich Schalk, zeigte bei einem Zukunftssymposion in Wien, wie der Konzern denkt: In mehreren Szenarien prognostiziert der Konzern die Zulassungsstatistiken der kommenden Jahrzehnte – und kommt zum Schluss, dass vor allem die Hybridmodelle boomen werden.

Der Anteil an diesen Fahrzeugen mit einem zusätzlichen Elektromotor an allen Neuzulassungen in Deutschland erreicht  im besten Szenario – mit positivem Umfeld für alternative Antriebe – 2030 50 Prozent. Dies geht einher mit einer deutlichen Absenkung des Spritverbrauchs von bis zu 35 Prozent im Vergleich zu Otto-Fahrzeugen. Die wachsende Zahl der Hybrid-Zulassungen geht gleichermaßen zu Lasten von Otto- und Dieselmotoren.

Werden Ottomotoren im heurigen Jahr noch in 48,8 % aller Fahrzeuge als einzige Antriebsform eingebaut, so sind es im Jahr 2030 nur noch 17,0 Prozent. Innerhalb des Hybrid-Segments dominiert jedoch der Ottomotor gegenüber seinem Dieselkonkurrenten.

Und Elektroautos? Für sie prognostiziert das Shell-Szenario im Jahr 2030 einen Anteil von 10 Prozent an den Neuzulassungen (in einem moderateren Szenario, das von geringeren staatlichen Förderungen ausgeht, sind es nur 2,5 Prozent). Sonstige Antriebe (wie z. B. Wasserstoff-Technologie) kommen auf 5,5 %.

Damit ergibt sich für den Ölkonzern eine komfortable Prognose: rund 85 Prozent aller Neuzulassungen werden weiterhin Fahrzeuge mit primär fossilen Treibstoffen sein. Im (realistischeren) Vergleichsszenario sind es gar 93,5 %.

Weitere Präsentationen auf der Webseite der veranstaltenden Öl-Marketing-Vereinigung IWO (Institut für wirtschaftliche Ölheizung).

Bild: shell.at


http://www.iwo-austria.at/

Präsentationen beim IWO-Symposion

Shell.austria

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