Von 02 bis 06. August fand die erste Rallye ”e-miglia” statt.  25 Elektroautos bewiesen, dass die Alpen kein Hindernis für sie darstellten.
Sieger der Rallye war der Tesla Roadstar der mit viel Kraft und hoher Akkukapazität punkten konnte.
Ziel der Veranstaltung ist es, ”der Welt zu zeigen wie leistungsfähig und attraktiv E-Mobilität ist” so der Veranstalter (Offroad Solutions). Die Rallye erstreckte sich über sieben Pässe und hat eine Länge von 560 Kilometer. Gestartet wurde in München. Von dort aus ging es Richtung Süden, über die Alpen ins italiensche Rovereto. Vier Tage lang dauerte die Rallye. Pro Etappe gab es die Möglichkeit die Elektrofahrzeuge nachzuladen.

Die größten Hürden für die Teilnehmer der ”e-miglia” waren die Bergabschnitte, wie der Fernpass nach Innsbruck und die Höhen weiter nach Italien. Der Think City, ein norwegisches E-Mobil, konnte diese Hürde gut bewältigen. Andere kamen jedoch wegen zu wenig Leistung und zu geringer Akkukapazität an ihre Grenzen. So zum Beispiel der ”Stromos” , ein umgebauter Suzuki Splash. Mit Schritttempo und leeren Akkus erreichte der ”Stromos” das Ziel der Etappe.

Nach vier Renntagen, 7 Pässen und diversen Sonderprüfungen kamen 24 von den 25 gestarteten Elektroautos ins Ziel. Sieger war der Tesla Roadstar, der stärkste im Teilnehmerfeld. Mit 215 kW und einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 3,9 Sekunden sowie einer Akkukapazität von 53kW/h lässt er, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt, ”die teilweise wenig beeindruckenden Wägelchen die oft von engagierten Bastlern gefahren werden” hinter sich. Hinter den beiden Roadstars landetet der Think City auf Platz Drei. Einzig der Jetcar Elektro, eine neumodische Version des Messerschmitts Kabinenrollers, blieb auf der Strecke.

Quelle: FAZ.net
Bild: e-miglia

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