Die jüngsten Entwicklungen sorgen derzeit in vielen Teilen der Strombranche für erhöhten Puls, schreibt die Kleine Zeitung online am 24.1.2026: „Vor Kurzem hat die börsennotierte Verbund AG – unter unüberhörbarem Applaus der Bundesregierung – für März eine Tarifsenkung angekündigt.
Ab 1. März unter 10 Cent pro kWh – doch die Steuer kommt erst noch dazu
Der Preis für den neuen Fixtarif soll ab 1. März unter 10 Cent pro kWh liegen, statt 15,6 Cent je kWh bisher. Sollten es die immer wieder genannten 9,5 Cent netto werden, wären das 11,4 Cent brutto, bei 10 Cent netto sind es 12 Cent brutto. Die knapp 450.000 Bestandskunden sollen im Februar über das Angebot informiert werden, das auch Neukunden offenstehen wird.“ (Kleine Zeitung).
Doch nicht alle EVUs kämpfen mit denselben Zahlen um die Kundschaft, wie die „Mutter der Energiegemeinschaften“ in Österreich, die „efriends.at“, nun aussendeten: „Vielleicht hast du es in den letzten Tagen gelesen: Viele Stromanbieter kündigen aktuell „deutliche Preissenkungen“ an, oft mit sehr niedrigen Cent-Beträgen.
Was dabei häufig fehlt, ist der Kontext: Strom wird im Frühjahr jedes Jahr günstiger.
Mehr Sonnen- und Wasserkraft sowie ein geringerer Verbrauch senken die Marktpreise saisonal. Spotpreise um die 10 Cent sind daher im Frühjahr Marktrealität und keine außergewöhnliche Leistung einzelner Anbieter.
Gleichzeitig werden Preise zunehmend netto, mit Rabatten kommuniziert.
Das kann verwirren, denn für dich zählt am Ende nicht der schönste Werbewert, sondern:
- der Bruttopreis,
- die Kosten über das ganze Jahr,
- und eine faire, verständliche Darstellung.“
Auch bei eFriends seien aktuell sehr niedrige Netto-Preise möglich von 9,1 Cent/kWh, etwa durch saisonale Effekte und Sonnenstrom oder durch die regionale Netzkostenersparnis.
Stromrechnung direkt hochladen und vergleichen
Was bleibt, ist der Rat, zu vergleichen und gegebenenfalls den Anbieter zu wechseln. Denn immerhin das wurde immer einfacher. Neben dem e-control-Tarifkalkulator hat sich der Preisvergleicher „durchblicker.at“ etabliert – bei diesem können die eigenen Stromrechnungen hochgeladen werden – worauf die Maschine den besten Vergleich anstellt (es empfiehlt sich, die ausgelesenen Werte kurz zu kontrollieren).
Dann braucht der Kunde, die Kundin eigentlich nur mehr den Wechselwillen beim ausgesuchten Anbieter zu bestätigen. Und hoffen, dass der nächste Winter ein gemäßigter sein wird ...
www.durchblicker.at
www.tarifkalkulator.at



