Die ersten Waschmaschinen und Trockner, die mit Smart-Grid-Funktionen ausgerüstet sind, kommen im September auf den Markt. Die Technologie soll helfen, immer dann Strom zu verbrauchen, wenn er besonders günstig ist.
Cleveres Prinzip: Die neuen Maschinen schalten sich erst dann ein, wenn der Strom besonders günstig ist.
Die immer weiter steigenden Strompreise sind einer der Gründe, warum der Haushaltsgerätehersteller Miele im September eine neue Produktlinie einführt. Die neuen Waschmaschinen des Konzerns setzen auf die sogenannte Smart-Grid-Technologie, um Stromkosten zu sparen. Sogenannte Smart Grids sind Stromnetze, die dezentral organisiert sind und Angebot und Nachfrage dynamisch ausgleichen. Teil dieses Konzepts ist ein flexibler Tarif, der sich nach der momentanen Auslastung richtet. Ist sie niedrig, wird der Strom billiger. Diese Systematik sollen sich die Haushaltsgeräte der Zukunft zunutze machen. Die neuen Miele-Waschmaschinen starten dank eingebauter Elektronik die Geräte auf Wunsch beispielweise genau dann, wenn die Strompreise am günstigsten sind.

Außerdem werden sie es ihren Nutzern ermöglichen, mobil auf die Haushaltsgeräte zuzugreifen. Per iPhone App, Wlan oder Handy können sie so auch aus der Ferne gesteuert werden. Das kann vor allem dann einen Zusatznutzen bringen, wenn im Flieger in den Fernurlaub das Handy meldet, dass der Kühlschrank eine Störung hat. 

In Deutschland werden die flexiblen Stromtarife bereits ab 1. Jänner 2011 eingeführt. Für Miele ist gerade jetzt also kein schlechter Zeitpunkt mit der Neuerung auf den Markt zu kommen. Für viele Geräte des Herstellers wird es auch ein Kommunikationsmodul zum Nachrüsten geben, das über ein Gateway ans Stromnetz angeschlossen ist. Ersten Modellrechnungen nach, amortisieren sich die Anschaffungskosten eines Gateways (400 Euro) und zweier Kommunikationsmodule (je 50 Euro) für zwei Smart-Grid-Geräte nach fünf Jahren. Nach Trockner und Waschmaschine soll im Frühjahr der erste Geschirrspüler mit Smart-Grid-Funktion auf den Markt kommen.


Quelle: Faz.net
Bild: miele.de

Kommentare  

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#2 nash 2010-07-19 12:38
So eingeschränkt ist man nun auch wieder nicht . Man kann ja sämtliche geräte die Smart Grid fähig sind, dem gateway zu ordnen.Dabei kann man zeiträume angeben wann nun gedrosselt werden soll. Diese zeiträume kann man jeder zeit ändern und auch die höhe des strompreises ab den gedrosselt wird kann man festlegen und auch ändern. Ich denke man wird da kaum einen Unterschied merken--> außer beim abrufen der Stromrechnug wenn sie billiger ist ;)
#1 stromfresser 2010-07-16 19:09
Sollen wir dann mit dem Kochen warten, bis in Norddeutschland der Wind billigen Strom nach Österreich weht?
Das Menü ist fast angerichtet, aber seit Stunden klappts mit dem Strom nicht...
Na super - da habens ja die Ureinwohner vom Titikakasee noch schöner gehabt - die konnten einfach essen, wenn der Hunger kam.

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