Unter der Patronanz von Wirtschafts- und Energieminister Reinhold Mitterlehner haben der Österreichische Gemeindebund, der Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI) und die Kommunalkredit Austria die österreichweite Informations-Roadshow "Kommunale Beleuchtung: mehr Licht – weniger Kosten" gestartet. Die Veranstaltung soll über das enorme Einsparungspotenzial bei der kommunalen Beleuchtung aufklären.
v.l.n.r.: Robert Pfarrwaller (FEEI), Helmut Mödlhammer (Gemeindebund), BM Reinhold Mitterlehner und Alois Steinbichler (Kommunalkredit) bei der Präsentation der Initiative.
"Angesichts knapper werdender Ressourcen muss Österreich mit Energie effizienter umgehen. Mit dem Austausch von ineffizienten Beleuchtungstechnologien unterstützen Städte und Gemeinden das Erreichen der in der Energiestrategie festgelegten Energie- und Klimaziele und können bis zu 50 Prozent der Energiekosten sparen. Außerdem wird die regionale Wirtschaft angekurbelt", betonte Mitterlehner bei der heutigen Präsentation der Initiative.

Ziel ist es, durch die Förderungen der Umstellung und durch bewusstseinsbildende Maßnahmen in den kommenden sieben Jahren 50 Prozent der Beleuchtungen auszutauschen. "Das bedeutet für die Wirtschaft ein zusätzliches Auftragsvolumen von 100 Millionen Euro", betont Mitterlehner.

Allein durch effizientere Lampen und Leuchtmittel können bei der Beleuchtung in Häusern, Unternehmen und Kommunen 10 Petajoule (PJ) eingespart werden. Zudem sieht die Ökodesign-Richtlinie der EU vor, dass ab dem Jahr 2012 mehr als 30 Prozent der Straßenbeleuchtung in Österreichs Städten und Gemeinden auf effizientere Systeme umgerüstet werden sollen.

Damit die Kommunen die Umstellung auch finanzieren können, bietet die Kommunalkredit ein Fördermodell an, das ebenfalls auf den Roadshows vorgestellt wird. Damit seien trotz der Investitionskosten bereits ab dem ersten Jahr Kosteneinsparungen möglich, betont Alois Steinbichler, Vorstandsvorsitzender der Kommunalkredit Austria AG. "Mit der Finanzierungsinitiative 'Licht' bieten wir attraktive Möglichkeiten zur Finanzierung geplanter Innen- und Außenbeleuchtungsprojekte. Wir schnüren für kleine wie für große Projekte eine maßgeschneiderte Finanzierungsvariante, die eine verbesserte Liquiditätssituation sowie eine langfristige Kostensenkung bietet", so Steinbichler.  

Die Roadshow "Kommunale Beleuchtung: mehr Licht – weniger Kosten" wird an insgesamt sechs Standorten in ganz Österreich stattfinden. In halbtägigen Informationsveranstaltungen wird aufgezeigt, welche Veränderungen auf Kommunen durch die neuen Rahmenbedingungen auf nationaler und EU-Ebene zukommen. Neben den rechtlichen Grundlagen werden die neuesten Technologien und Beispiele aus der Praxis vorgestellt.

Quelle: BMWFJ
Foto: BMWFJ

Kommentare  

#1 BernieB 2010-05-05 11:38
siehe beispiel gemeinde mäder mit der jährlichen einsparung von fast 9000 euro durch die umstellung auf energieeffizien te beleuchtung. www.energie-bau.at/index.php/kommunal/strassenbeleuchtung.html

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