Die Berner Fachhochschule hat in einer Studie nachgewiesen, dass Photovoltaikanlagen durch Verschmutzung über 10 Prozent ihrer Leistungsfähigkeit einbüßen können. Mittlerweile gibt es auf dem Markt verschiedene Reinigungsverfahren für mehr sauberen Strom.
Die Berner Fachhochschule hat in einer Versuchsreihe an den eigenen Solaranlagen herausgefunden, dass durch die Bildung von Schmutzstreifen die Leistung von Photovoltaik-Anlagen bis zu 13,8 Prozent abnehmen kann. Das Schmutzstreifenphänomen wurde sogar bei Modulen festgestellt, an denen Schmutzpartikel aufgrund des steilen Aufstellwinkels von 65° eigentlich nicht haften sollten.

Eine periodische Reinigung der Anlagen ist deshalb sinnvoll. Dafür sollte entmineralisiertes Wasser (Reinstwasser) verwendet werden. So wird gewährleistet, dass sich organische Verschmutzungen vollständig entfernen lassen und der optimale Wirktungsgrad der Anlage wieder hergstellt wird. Natürlich gibt es für den Reinigungsvorgang längst auch spezielle Maschinen zu kaufen. Im Internet stellen dazu verschiedene Firmen ihre Angebote vor.

Hintergrund: FH Bern
Foto: solarreinigung

Kommentar schreiben

Wir verwenden Cookies, um unsere Webseite benutzerfreundlicher zu gestalten. Wenn Sie diese Webseite nutzen, akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies.