Die Feistritzwerke (STEWEAG) haben in Zusammenarbeit mit Energie Steiermark ein Programm entwickelt, mit dem sich das Energiepotenzial von Dachflächen ermitteln lässt. Beim Pilotprojekt in Gleisdorf ergab die Berechnung, dass 38,5 GWh sauberer Strom pro Jahr erzeugt werden könnte.


Das neuartige Programm nutzt hochauflösende Luftbildaufnahmen und digitale Höhenmodelle, um darzustellen, wie viel Energie ins Netz gespeist werden könnte, wenn möglichst viele Gleisdorfer Dächer mit Photovoltaikmodulen ausgestattet wären. Bei den Modellrechnungen wurden Dachneigung und Südausrichtung ebenso berücksichtigt wie die Abschattung.

Die Werte für Gleisdorf sind beachtlich. Die Messung ergab, dass auf 1.500 Objekten rund 300.000 Quadratmeter Dachfläche für die Sonnenstrom-Produktion zur Verfügung stehen. Damit könnte viermal mehr Strom erzeugt werden als die Gleisdorfer derzeit benötigen.

Diese Ergebnisse werden jetzt in das „Klimaschutz Gleisdorf“-Konzept einfließen. In dessen Rahmen soll herausgefunden werden, wie viel Zeit und Geld es kosten würde, Gleisdorf energieunabhängig zu machen.

Das Modell eines Energiekatasters könnte aber bald auch weiteren Regionen und Städten zugute kommen. Neben Gesamtpotenzial und –verbrauch lassen sich damit auch die möglichen CO2-Einsparungen und die dafür aufzuwendenden Kosten leicht ermitteln.

Quelle: www.feistritzwerke.at

Bild: Christoph Stark

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