Tschechiens Regierung könnte es bald der slowakischen gleichtun und den weiteren Ausbau von Sonnenenergie und Windkraft stoppen.
Wie das mitteleuropäische Nachrichtenportal "centropolitan.eu" schreibt, macht der nationale Netzbetreiber ?EPS derzeit aggressiv Stimmung gegen die sauberen Energieformen. Gefordert wird gar ein "Genehmigungsstopp für Solar- und Windanlagen", weil sonst die Stabilität der landesweiten Stromversorgung gefährdet sei.
Die ?EPS soll bereits entsprechende Anträge an die Energiekonzerne ?EZ, E.ON und Pražská energetika gerichtet haben.

Tschechien habe sich zu einem regelrechten "Photovoltaik-Paradies" entwickelt, ist ?EPS-Generaldirektor Petr Zeman erzürnt: Nirgendwo anders in Europa würden so hohe Erzeugerpreise für Strom aus erneuerbaren Quellen erzielt, was immer mehr Investoren anziehe.

Das Problem der starken Schwankungen bei der Einspeisung, mit denen das Netz klarkommen muss, hätte längst duch Investitionen in eine Dezentralisierung und in moderne Umspann- und Verteilerwerke behoben werden müssen. Klar, dass Zeman dieses Problem am liebsten durch die komplette Verbannung ökologischer Energieerzeugung "gelöst" wissen will ...

Quelle: centropolitan.eu

Zum Weiterlesen:
"Aus" für solare Großprojekte in der Slowakei - energie-bau.at

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