Monitoring - 05.11.2018
Der Wasserzähler-Hersteller Bernhardt hat eine IoT-Lösung entwickelt, die Zähler in ein digitales Netzwerk integriert und damit Wasserschäden vorbeugen soll.
Das Monitoring-System von Bernhardt ist einer der Gewinner des Innovation World Cups 2018. Foto: Bernhardt Wasserzähler

Statistisch gesehen platzt alle 30 Sekunden ein Rohr, löst sich eine Dichtung oder leckt eine Armatur, informiert das Unternehmen in einer Aussendung. In den OECD-Ländern betragen die Wasserverluste durch undichte Leitungen etwa 20 %. „Durch entsprechendes Monitoring könnte man die Verluste erkennen, Leckagen schließen und damit erhebliche Mengen an Wasser einsparen“, so Peter Mittner, Geschäftsführer der G. Bernhardt‘s Söhne GmbH.

Mit Funkmodulen können Wasserzähler daher in das IoT-Netzwerk integriert werden: Bei Wasserverlust wird unverzüglich eine Alarmmeldung übermittelt. „Man kann Schäden zwar nicht zu hundert Prozent vermeiden, aber den Großteil rechtzeitig erkennen. Schleichende Wasserverluste sind beispielsweise bei Mietwohnungen für Vermieter relevant, wenn Mieter defekte WC-Spülungen nicht melden. Hier gibt es ein enormes Einsparungspotenzial“, sagt Mittner. Die serienmäßige Produktion der Funkzähler läuft seit Anfang 2017 und wurde im heurigen Herbst bei den ersten Projekten installiert.

Homepage Bernhardt Wasserzähler

Innovation Worldcup 2018 

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