Versorgungssicherheit - 28.05.2018
Um die Energiewende besser handhaben zu können, soll künftig überschüssiger Strom aus Solar- und Windkraftanlagen zwischengespeichert und bei Stromknappheit wieder ins Netz eingespeist werden.
Zusätzlich zu den Batteriespeichern für Solar- und Windenergie wolle Pivot Power das weltgrößte Netz an Schnellladestationen für elektrische Autos bauen, schreibt „Spiegel Online“. Foto: pixabay.com

Das geplante, landesweite Batterienetz solle genug Strom bereithalten, um 235.000 Haushalte in Großbritannien einen Tag lang zu versorgen, berichtet „Spiegel Online“ unter Berufung auf Branchenkreise. Der Speicher sei ein wichtiger Baustein, um die Stromversorgung sicher und stabil zu halten, wenn ein immer höherer Anteil von Elektrizität aus unsteten Quellen komme, heißt es weiter.

Das Unternehmen Pivot Power und der Netzbetreiber National Grid wollen 45 Batteriespeicher mit einer Leistung von je 50 Megawatt an neuralgischen Punkten des Stromnetzes in England, Schottland und Wales anschließen, konkretisiert „Spiegel Online“. Die ersten zehn davon sollen bereits in den kommenden 18 Monaten einsatzbereit sein, insgesamt „soll ein nationales Netz aus Batteriespeichern mit einer Leistung von mehr als zwei Gigawatt entstehen, das entspricht der von zwei kleinen Atomkraftwerken.“

Finanziert werde das 1,6 Milliarden Pfund teure Projekt laut „Spiegel Online“ unter anderem von Auto- und Energiefirmen. Außerdem sei Downing LLP, unter andrem Betreiber einer Crowd-Funding-Plattform, unter den Investoren. (cst)

Bericht „Spiegel Online“

Bericht „Trends der Zukunft“ 

Webseite National Grid UK

Kommentar schreiben

Wir verwenden Cookies, um unsere Webseite benutzerfreundlicher zu gestalten. Wenn Sie diese Webseite nutzen, akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies.