Die Windparks liefern in Spitzenzeiten zu viel Strom, der an der Leipziger Strombörse nicht mehr verkauft werden kann. 
Normalerweise zahlen die großen Stromkäufer an der Leipziger Strombörse 50 Euro pro Megawattstunde. Doch im vergangenen Jahr kam es in mindestens 18 Fällen dazu, dass überschüssiger Strom keine Käufer fand, berichtet die deutsche Bundesnetzagentur. Dann nämlich, wenn die großen Offshore-Parks auf vollen Touren laufen und auch sonst genügend Energie produziert wird, kommt es zum Engpass - nicht, weil die Energie knapp wird, sondern weil zuviel Strom ins Netz muss. Was tun? Die Stromlieferanten wenden sich in ihrer Not an die (z.B. österreichischen) Speicherkraftwerks-Betreiber und schenken ihnen Strom zum Hochpumpen des Speicherwassers. Doch die wollen es nicht einmal geschenkt: Bis zu 150 Euro pro Megawattstunde mußten die Energielieferanten ZAHLEN, die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtete sogar von bis zu 1.500 Euro, die im Oktober 2009 pro MWh hingeblättert werden mussten.

Leipziger Energiebörse EEX

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