Der Belgier Johan Neerman hat einen dreirädrigen Elektroroller entwickelt, der durch Solarzellen auf seinem Dach einen Teil der benötigten Energie selbst erzeugt.
Der E-Roller sei für den Einsatz im Stadtverkehr und auch in der Freizeit, z.B. auf dem Golplatz, tauglich. Foto: © NGM/SPRL/Johan Neerman 2014

Die robusten E-Scooter „Johanson3“ gibt es in fünf verschiedenen Ausführungen: bis zu drei Personen oder 300kg finden auf dem originellen Gefährt Platz, durch ihre drei Räder sind die Fahrzeuge sehr stabil. Alle Rollermodelle sind falt- bzw. zerlegbar. Beim einigen Modellen kann die Grundausstattung durch Solardächer erweitert werden, die sich über die Köpfe von Fahrer und Beifahrer wölben, berichtet das Magazin „photovolatik“ in seiner Oktober-Printausgabe. Die Solarenergie ergänze dabei die Energie, die hauptsächlich über den Stecker zugeführt werde.
 
Mit einer aufgeladenen Batterie kommt etwa das Modell „Urban 2“ 50 Kilometer weit. „Bis zu vier Akku-Packs können mitgenommen werden, damit erreicht der Urban 2 dann im Durchschnitt passable 200 Kilometer, verspricht der Hersteller“, schreibt das photovoltaik Magazin. „Der ganze Spaß soll 2.300 Euro kosten.“ In Zukunft sollen die im US-Staat Michigan gefertigten Roller auch kabellos geladen werden können, heißt es weiter. Die Markteinführung der E-Scooter sei für kommendes Jahr geplant.
 
 

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