Aus der im Herbst 2008 entworfenen Vision wird Wahrheit: KTM bekennt sich zum österreichischen Zero-Emission-Sportmotorrad und gibt den Fahrplan bekannt. Frisches Potenzial für den Geländesport, langfristig sogar das Überleben, innovative Möglichkeiten für Tourismusregionen – eigentlich passt bei genauer Betrachtung die Elektromobilität fast nirgendwo so gut hin wie zu KTM.
Der Preis der KTM Freeride ist mit „unter 10.000 Euro“ avisiert, die technischen Daten sind mehr als beachtlich: Fahrzeuggewicht (inklusive Akku-Paket) 90 Kilo; beste Brems- und Federungskomponenten aus der Rennabteilung; noch aussagekräftiger als die Nennleistung mit 7,4 kW (10 PS) und die kurzfristige Spitzenleistung mit 22 kW (30 PS) ist das enorme Drehmoment mit 43 Newtonmetern, das ab dem ersten Zupfer am Drehgriff hellwach ist; der Lithium-Mangan-Akku hat einen Energieinhalt von gewaltigen 2500 Wattstunden und ist nach nur eineinhalb Stunden am Ladegerät schon wieder voll. Das reicht für eine Stunde im Gelände, ein Straßen-Elektrofahrrad könnte damit gute 500 Kilometer weit kommen …
Wann kommt Markteinführung?
Jetzt laufen die ersten Exemplare, allerdings wird man sie noch nicht kaufen können. Einige hundert Stück werden für einen großangelegten Feldversuch gebaut, für Kundentests bei Händlern stationiert sowie an der firmeneigenen Offroad-Strecke gefahren. Läuft alles zufriedenstellend, soll das Motorrad 2013 in den Handel gelangen (ein reiner Crosser für abgesperrte Areale). Eine Version mit Straßenzulassung ein Jahr darauf. Wir werden sehen, ob der Plan des Herstellers aufgeht.
www.ktm.com
www.enduro.de
KTM E-Bike: Erste Modelle für Tests vom Band
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Enduro-Fans aufgepasst! Die Ankündigung des oberösterreichischen E-Bikes hat für Schlagzeilen gesorgt. Doch wann kommt das flotte E-Bike endgültig auf den Markt?



