Mit der Hilfe von Wasserkraft und Sonnenenergie soll künftig den fossilen Brennstoffen der Kampf angesagt werden. Dafür setzt sich auch der australische Solarmodulhersteller „Sunengy“ ein. Schließlich zählen die Australier mit 20,5 Tonnen CO2-Emissionen pro Kopf und Jahr zu den weltweit größten Klimasündern. Zudem ist Australien mit seinen Bodenschätzen der größte Kohleexporteur der Welt.
Solarenergie ist deshalb das Thema Nummer eins, mit dem sich Phil Connor seit 45 Jahren beschäftigt. Der Wissenschafter und Ingenieur aus Sydney hat ein neuartiges Solarmodul entwickelt, das schwimmen kann. Schwimmkörper halten das System des australischen Unternehmens wie ein Katamaran über Wasser. In den Gebieten, wo das Liquid Solar Array (kurz: LSA) für viel grünen Strom sorgen soll, scheint aber hauptsächlich die Sonne. Eine Glaslinse wird der Sonne nachgeführt. Das so gebündelte Licht trofft auf viel kleinere Solarzellen darunter und wird in Strom verwandelt. Sollte es hageln oder stürmen, tauchen die beweglichen Linsen einfach unter. LSA nimmt keine potenziellen Anbauflächen in Beschlag. Das System gibt sich mit Stauseen oder anderen sanften Gewässern wie Seen und Teichen in sonnenreichen Gegenden zufrieden. Die einzelnen, nur rund 12 kg leichten Solarelemente lassen sich so beliebig zu riesigen Solarparks auf dem Wasser miteinander verbinden. Noch ist „Sunengy“ aber im Teststadium.
sunengy.com
Schwimmende Solarmodule auf dem Stausee
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Mit schwimmenden Solarmodulen sollen Stauseen künftig zu Batterien werden – das ist das Ziel des australischen Unternehmens „Sunengy“.



