E-AUTO – Ohne Fahrer in der Stadt – die elektrischen Busse fahren selbständig und achten auf Ampeln und Passanten.

Im Linienbetrieb in Stavanger (NO) unterwegs: der autonome türkisch-amerikanische Karsan e-Atak. Foto: Karsan

Es scheint wieder ein Stück weiter zu gehen, was das autonome Fahren betrifft. Besser gesagt: Wir sind im next Level. Nämlich auf Level 4, dem „Vollautomatisierten Fahren“, auf jener definierten Stufe des autonomen Fahrens, bei der KEIN Fahrer mehr zwingend aufpassen muss, dass nichts schiefgeht. Zum Beispiel auf der Autobahn oder im Parkhaus kann das Ding bereits komplett autonom fahren. Ein Steuer ist aber noch an Bord, so dass man die Möglichkeit hat, einzugreifen. Der nächste Level wäre dann schon der höchste, Level 5, auf dem sich alles ganz ohne Lenkrad abspielt. 

In Norwegen, dem Land der Elektrofahrzeuge, kam nun der erste Großbus zum normalen Einsatz, der vollautomatisiert die Leute durch die Stadt kutschiert. Ein- und aussteigen müssen sie noch selber ...

An der Bushaltestelle Nedre Strandgate 89 in der Stadt Stavanger fand die offizielle Eröffnungszeremonie statt, um das Projekt  zu starten, in Anwesenheit des norwegischen Verkehrsministers Jon-Ivar Nygård und Okan Baş CEO von Karsan.

Viele Sensoren statt menschlicher Augen

Das Fahrzeug, der „autonome e-ATAK-Bus, das seine Umgebung ohne die Notwendigkeit des Fahrers erkennen kann, verfügt über viele LiDAR-Sensoren, die sich an verschiedenen Stellen des Fahrzeugs befinden. Darüber hinaus gehören Radartechnologien auf der Frontseite, hochauflösende Bildverarbeitung mit RGB-Kameras und zusätzliche Perimetersicherheit dank Wärmebildkameras zu den Merkmalen von Autonomous e-ATAK.

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Autonom auf einer geplanten Route mit 50 km/h

Der Bus kann sich autonom auf einer geplanten, 2,5 Kilometer langen, innerstädtischen, Route bewegen. Das Fahrzeug, das bei jeder Witterung, Tag und Nacht selbständig mit einer Geschwindigkeit von 50 km/h fahren kann, führt alle Aufgaben eines Busfahrers ohne Fahrer aus, wie das Anfahren der Haltestellen auf der Strecke, das Verwalten des Einsteigens und das Einsteigen Off-Prozesse und Bereitstellung der Verwaltung und Verwaltung an Kreuzungen und Kreuzungen und Ampeln.

E-Bus und die Kreuzfahrt-Passiere

2 Fahrgäste können im acht Meter langen e-Atak maximal mitfahren. „Aktuell ist es aber so, dass ein Sitzplatz pro Fahrgast und das Sitzen während der Fahrt für die dann möglichen 21 Passagiere vorgeschrieben ist, auch die Norweger haben beim Einsatz neuer Technologien das Wohl der Fahrgäste im Blick“, berichtete die Fachplattform electrive.com. Und weiter: „Das hat Vorteile, wie sich bei der Premierenfahrt zeigte: Weil gleich mehrere Kreuzfahrtschiffe im Hafen von Stavanger lagen, säumten unzählige Touristen nicht nur die Bürgersteige, sondern traten auch immer wieder mehr oder weniger unbeabsichtigt auf die Straße.“

Die künstliche Intelligenz habe aber die Passanten, die plötzlich auf die Straße treten, sofort erkannt und den hochautomatisierten Elektrobus gestoppt. „Mitunter etwas abrupt – stehende Fahrgäste hätten hier das Nachsehen. Ansonsten bewies der Midi-Elektrobus, der mit Adastecs „Flowride.ai Level-4“- Software fährt, dass die Beteiligten ihre Hausaufgaben gemacht haben.“ (electrive.com).

Offensichtlich haben die Hersteller alles ziemlich gut hingekriegt. Das Überqueren von Kreuzungen meisterte der e-Atak selbstständig und genauso zuverlässig wie das Erkennen von Hindernissen und Ampelkonstellationen. Sogar neben Fahrradfahrern oder anderen Fahrzeugen bewegte sich das Fahrzeug souverän. 

Über Karsan:

Nach 55 Jahren in der türkischen Automobilindustrie produziert Karsan seit seiner Gründung für die weltweit führenden Marken im Nutzfahrzeugsegment, einschließlich seiner eigenen Marke, in seinen modernen Anlagen. Das Werk von Karsan in Bursa Hasanağa, das seit 1981 Nutzfahrzeuge herstellt, hat die Kapazität, 19.870 Fahrzeuge pro Jahr in einer Schicht zu produzieren. 

Karsan produziert die Modelle Jest, Atak und Star unter seiner eigenen Marke. Darüber hinaus führt es die Produktion und den Verkauf der 100% elektrischen Modelle e-JEST und e-ATAK im Rahmen seiner Zusammenarbeit mit BMW, dem autonomen e-ATAK-Modell des fahrerlosen Busses Level 4 mit dem heimischen Technologieunternehmen ADASTEC durch , und die e-ATA-Busse von 10-12-18 Metern. 

Weitere Informationen unter www.karsan.com

Über ADASTEC:

ADASTEC liefert die SAE Level-4 Automated Driving Software Platform für Nutzfahrzeuge, um OEMs die Entwicklung moderner, automatisierter, gemeinsam genutzter und vernetzter Nutzfahrzeuge zu ermöglichen. ADASTEC flowride.ai SAE Level-4 Automated Driving Software Platform integrierte Busse fahren auf öffentlichen Straßen in 5 Ländern in Europa und Nordamerika.
flowride.ai wurde mit der Verschmelzung verschiedener hochpräziser Sensoren entwickelt, die auf dem Weltmarkt erhältlich sind, und entspricht den Sicherheitsstandards und -vorschriften.
ADASTEC hat Technologie- und Betriebsbüros in den USA, F&E und ein EU-Betriebsbüro in der Türkei.

Weitere Informationen unter www.adastec.com

 

 

 

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