Das gewaltige Drehmoment katapultiert das Ding nach vorn. Verkaufstechnisch hat die E-Harley noch Luft nach vorn. 

Harley
Die E-Harley-Davidson LifeWire ist seit einem Jahr im Programm. Foto: sentiero/starmühler

Wer hätte gedacht, dass die US-Kultmarke Harley Davidson ihren Benzinbrüdern eine flüsterleise Elektrische anbieten würde. Macht sie doch. Schon sechs Modelle hat Erich Windisch, der einzige Harley-Händler Österreichs, im vergangenen Jahr, dem ersten vollen Verkaufsjahr, an den Mann gebracht. Frau war keine darunter. Aber das ist auch bei den anderen Modellen meistens so, die Windisch im „Zündwerk“ im Niederösterreichischen Strasshof verkauft. 

„Die E-Harley nehmen sich guterhaltene ältere Herren, die schon eine konventionelle Harley in der Garage stehen haben“ umreisst Windisch das Clientel. Der Trend zur Zweitharley ist nicht wohlfeil, aber für ebendiese Kundschaft offenbar verschmerzbar: Rund 33.000 Euro muss man dem Harley-Händler, der auch noch Burger-Steak-Wirt ist, überlassen.

Erich Windisch ist der einzige Händler in Österreich, der die E-Harley im Programm hat. Immerhin. Foto: sentiero/starmühler

Die Spurtmaschine hat schon so manchen Tester begeistert. Foto: sentiero/starmühler

Dafür kriegt Mann aber lauter piekfeine Komponenten an der „LiveWire“, wie Erich Windisch sagt. Fahrgestell, Bremsen, Motor und High-Performance Federelemente von SHOWA™ sind so ausgelegt worden, dass die Motorradzeitungen sich bisweilen vor Lob überschlugen. Der Motor liegt unter der 15 kWh-Batterie, der tiefe Schwerpunkt punktet beim Fahrverhalten.

Sonst? 250 Kilogramm, 105 PS, 3 Farben.

Wir beantworten hier die Frage, die fast alle Interessenten als erste stellen, mal ganz zum Schluss: Wie weit geht sie denn mit einer Ladung? Ehrliche Antwort: 170 Kilometer, im Winter weniger.

www.zuendwerk.at

(hst)

 

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