Über 400 Fahrzeuge setzten in Wien am 7. September 2019 ein Zeichen für die Umwelt. energie:bau war vor Ort.

Beinahe geräuschlos bewegte sich der Konvoi der Elektro-Fahrzeuge trotz Regen vorwärts. Von Scooter über Mopeds über Fahrräder bis hin zu einem Müllauto und einem Stadtverkehrs-Bus waren verschiedene Fahrzeuggattungen vertreten. Bundeministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus Maria Patek erklärte ihre Unterstützung: "Um die Klimaziele 2030 erreichen zu können, ist der Verkehr sehr wichtig. Aktuell macht dieser fast 45 % der Emissionen aus, fast 90 % aller Autos werden zur Zeit mit fossilen Treibstoffen betrieben. Um das zu ändern gehen wir mit 91 Millionen Euro in die E-Mobilitätsoffensive." 

 

 On A Mission For No Emission

Von 15 bis 17 Uhr zog am 7. September 2019 die größte Elektrofahrzeug-Parade Österreichs um den Wiener Ring. Unter dem Motto "On a Mission For No Emission" rief das österreichische Unternehmen INSTADRIVE zu diesem E-Fahrzeug-Konvoi auf, die gemeinsam ein Zeichen für die Elektromobilität setzten. Geplant war mit dem Event den Guiness World Record zu brechen. Ob dies geschafft wurde, steht zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht fest.

Mit Stille ein Zeichen setzen

„Wir möchten mit diesem Event die leiseste Demo der Welt auf die Beine stellen und so Aufmerksamkeit für den Elektroantrieb schaffen. Jeder soll spüren, wie angenehm ruhig und geruchslos der Verkehr sein kann. Viele Unternehmen und Organisationen möchten gemeinsam mit uns ein Statement setzen und emissionsfreie, effiziente Mobilität fördern“, so der Initiator von Rock den Ring - E-Mobility Parade, Philipp Halla.

Über 400 Elektro-Fahrzeuge nahmen an der Demo teil. Die genaue Zahl steht noch nicht fest. Foto: Rock den Ring

 An einem Strang ziehen

Frau Bundesministerin Maria Patek vom BMNT nahm die Petition der Veranstalter entgegen. Vor allem wurden gesetzliche Rahmenbedingungen für das Errichten von Ladestationen in Mehrfamilienhäuser, Steuererleichterungen bzw. andere Anreize und verpflichtende Preisauszeichnung beim Laden gefordert. Philipp Halla betonte: "Wir sind die Botschafter, dass Elektromobilität funktioniert. Auf Kurzstrecken und Langstrecken. Durch uns sehen die kritischen Bürger, dass es möglich ist." (sgl) 

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