Kommentar von Herbert Starmühler
Herausgeber energie:bau Magazin

Oder doch eher das groteske Versagen der gewählten Volksvertreter? (€)

Viel Geld in der Kasse – aber nur für einige wenige. Foto: pexels.com

Der UN-Generalsekretär António Guterres hat die international agierenden Energiekonzerne kritisiert, die ungeniert Milliardengewinne auf Kosten der Verbraucher machen – einfach, weil sie es können. Exxon Mobil, Total, Shell, oder auch die deutschen und österreichischen Gesellschaften haben, weil sie Gas oder Strom verkaufen, quasi die Lizenz zum Gelddrucken in Zeiten wie diesen.

Doch der Appell des Generalsekretärs ist so richtig wie wenn man die Hitze im August beklagt. Was denn, als saftige Profite, sollen Konzerne machen? Wenn sie können. Auch ein Logistik-Unternehmen wie Hapag-Lloyd schwimmt derzeit im Geld, weil für die gleiche Leistung – Container von A nach B zu schleppen – dieses Jahr das Zehnfache verlangt werden kann.

„Im Bereich Strom sollte jeder Haushalt die Hälfte des durchschnittlichen Verbrauchs je Haushaltsgröße kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen“
NGO Attac

Was schief läuft ist nicht die „Gier“ der Konzerne – es ist die Unzulänglichkeit unseres Wirtschaftssystems – unserer Wirtschaftspolitik, unserer Politiker:innen. 

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Herbert Starmühler

Dr. Herbert Starmühler

Herausgeber energie:bau Magazin

ist Herausgeber dieser Publikation energie-bau.at und verschiedener Fachmagazine im Bereich Technik, Architektur und Energieeffizienz. Als seit Jahren leidenschaftlicher E-Auto-Fahrer und Bezieher eigenen Sonnenstroms ist der Journalist jederzeit für innovative Ideen zu begeistern und holt sich beim Networken gerne Inspiration für neue Projekte.

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