Kommentar von Wolfgang Sedlak
Journalist
Nicht jede Heizung eignet sich für jedes System. Wählt man aber die richtige, lässt sich ein gutes Klima schaffen.
Eine detaillierte Heizlastberechnung sorgt für ein richtig dimensioniertes Heizsystem. Foto: Starmühler
Ist die alte Heizung in die Jahre gekommen, sollte man sich rechtzeitig Gedanken machen, wie man denn in Zukunft die Wohlfühltemperatur im Haus erreichen will. Bei der Sanierung eines älteren Objekts ist es nicht so leicht, die richtige Wahl zu treffen.

Wer nachhaltig denkt, wird zu regenerativen Primärenergien bzw. effizienten Heizungslösungen greifen, wie etwa Holz (Hackschnitzel, Scheitgut, Pellets), Wärmepumpe oder Infrarot-Paneel-Heizung. Vor einer Modernisierung sollte man die Besonderheiten beachten, die jede Technologie mit sich bringt.

Richtig heizen
Infrarot-Paneel-Heizungen sind vor allem in gut gedämmten Häusern langfristig kosteneffizient, erzeugen ein ausgezeichnetes Klima und sind in Verbindung mit einer PV-Anlage, die auch die Warmwasserversorgung übernimmt, günstig. Wärmepumpen sind effizient, als Niedrigtemperaturheizungen vor allem für Fußbodenheizungen ideal.

Im Sanierungsfall sind jedoch bestehende Heizungsradiatoren kaum verwendbar. Vor allem Luft-Wasser-Wärmepumpen sind hier Alternativen, moderne Holzheizungen mit elektronischen Steuerungen ebenfalls. Eine detaillierte Heizlastberechnung sorgt für ein richtig dimensioniertes Heizsystem. Und: Staatliche Förderprogramme anzusehen lohnt sich.
Wolfgang Sedlak

Wolfgang Sedlak

Journalist

arbeitet als freiberuflicher Journalist. Davor war er jahrelange Chefredakteur des österreichischen Wirtschaftsverlags.

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