Der deutsche Wind- und Solarstrom-Projektierer Juwi gründet einen Fachbereich für nachhaltiges Bauen. Partner ist das österreichische Griffner-Haus.
Juwi setzt auf österreichisches Know-How beim Bau neuer Öko-Häuser.
Die österreichische Griffner Haus AG kann mit einer neuen Kooperation punkten. Juwi ein renommierter Entwickler für regenerative Erzeugungsprojekte wird künftig mit der Griffner Haus AG beim Bau neuer Gebäude zusammen arbeiten. Mit einem Umsatz von 600 Millionen Euro und 750 Mitarbeitern gilt Juwi als einer der Größten der Branche. Die Juwi-Gruppe errichtete, im brandenburgischen Lieberose beispielsweise,  den größten Solarpark Deutschlands.

Ralf Ratanski, der den neuen Geschäftsbereich bei Juwi verantwortet, sieht in der energetischen Gebäudesanierung einen riesigen Markt. Bundesweit werde das Marktpotenzial auf bis zu 350 Mrd Euro geschätzt. Diese Schätzung gibt der Griffner Haus AG Grund zum Optimismus. Die Holzbauspezialisten haben für Juwi bereits den Firmensitz in Wörrstadt (Rheinland- Pfalz) errichtet. Die neue Juwi-Zentrale gilt weltweit als energetisches Vorzeigeprojekt für Bürogebäude und wurde im vergangenen Jahr mit dem Deutschen Klimaschutzpreis der Deutschen Umwelthilfe ausgezeichnet.

Juwi hat neben der Griffner Haus AG auch die Planungsgesellschaft ISP GmbH aus Siegburg übernommen. Diese wird in den neuen Geschäftsbereich für ”Nachhaltiges Bauen“ integriert. ”Gebäude energetisch optimiert zu bauen und zu sanieren, sehen wir als einen Schlüssel zur regenerativen Vollversorgung“, so Fred Jung aus dem Juwi-Vorstand. Als Kunden hat Juwi sowohl öffentliche als auch private Auftraggeber im Blick. Ihnen bietet das auf erneuerbare Energien spezialisierte Unternehmen in erster Linie die thermische Sanierung von Bestandsgebäuden an, etwa in Form von Contracting-Projekten. Dabei übernimmt Juwi auch das Energiemanagement, die Anlagenwartung sowie die Erstellung von Energie- und CO2-Bilanzen.

Quelle: energate.de
Bild: Juwi

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